Contents: Die Strahlencongruenzen erster und zweiter Ordnung (2. Theil)

Die Strahlencongruenzen erster Ordnung. 
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findlichen Strahlen der Congruenz, deren sämmtliche Punkte dem je 
weiligen Schnitte correspondiren und die also die den n Schnitten 
entsprechenden Hauptgeraden in Z' sind. 
Die weiteren Hauptpunkte in ZI sind die Funkte, in denen diese 
Ebene von den singulären Curven durchschnitten wird, und der Grad 
der Vielfachheit eines jeden dieser Funkte als Hauptpunkt ist die Ord 
nung h seines singulären Kegels; denn dessen Spur in Z' ist die ent 
sprechende Hauptcurve. 
Weil die zu einer Geraden l von ZI gehörige Fläche (7) die Z' 
in einer Curve (n -j- l) ter Ordnung schneidet, so ist die Verwandtschaft 
{n -j- l) ten Grades. 
Die Formeln (2) und (8) von Cremona:*) 
Zr 2 x r = n 2 — 1, Zrx r — 3 (n — 1) 
für eine Transformation w ten Grades, in denen x r die Zahl der r-fachen 
Hauptpunkte (denen eine Hauptcurve r ter Ordnung im andern Felde 
entspricht) in dem einen oder andern Felde ist, geben, auf unsere 
Transformation (n -f- l) ten Grades angewandt, nachdem aus ihnen die 
n auf ZZ' gelegenen Hauptpunkte des Feldes^ weil sie nicht auf 
einer singulären Curve der Congruenz liegen, ausgeschieden sind, 
unsere Formeln II und III. 
Bei der Doppelsecanten- Congruenz der cuhischen Raumcurve s 3 ist 
die Verwandtschaft 4. Grades; die Regelflächen (l) oder (l') sind von 
der Art IV (Nr. 41). Es seien S 1} S 2 , $ 3 ; Sf, Sf, S 3 die Begeg 
nungspunkte von s 3 auf Z urid Z' und U i , U 2j U 3 die Schnitte von 
Sf S 3 , Sj Sf, Sf Sf mit Z, so sind letztere die auf ZZ' gelegenen 
einfachen Hauptpunkte von Z, während S l} S 2 , S 3 die drei doppelten 
sind, denen in Z' als Hauptcurven die drei Kegelschnitte entsprechen, 
in welche s 3 aus diesen Punkten projicirt wird. 
Bei den Congruenzen der zweiten Gattung ' seien S, S' die Spuren 
der singulären Geraden s und S lr .. ., S„; Sf, ... S n ' diejenigen der 
singulären Curve s n in den beiden Ebenen. Jene sind w-fache, diese 
einfache Hauptpunkte; zu ihnen kommen, als weitere einfache, die 
Spuren TJ X ,... Un von 8' (Sf,... Sn) in Z, und die Spuren Uf,... Un 
von 8{8 X , ... S n ) in Z'. 
Folglich handelt es sich um eine Transformation (n -f- l) ten Grades 
mit je einem n-fachen und 2n einfachen Hauptpunkten, also eine Jon- 
quières^che**) oder, wie Jonquières sie nennt, eine isographische 
Transformation. 
*) im zweiten Aufsatze; Formeln 1) und 3) bei Salm ou-Fiedler. 
**) Jonquières, Nouvelles Annales de Mathématiques Ser. II Bd. 3 (1864) 
S. 97 ; Giornale di Matematiche Bd. 23 S. 48. 
Sturm, Iàniengeometrie. II. 
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