Uranbilder. — Wothlytypie. 35
otographischer Auch kohlensaure Alkalien geben Niederschläge von hellgelber Farbe,
mat- Gelatine- die neben U,O, das Fällungsmittel enthalten und sich in doppel-
d wäscht sie; kohlensauren Salzen lösen, indem hier kohlensaure Uranoxydalkalien
. Dabei wird sich bilden von der Formel:
die durch das U,0,CO,+2(RO CO,).
°kbleibt. Auf Das Uranoxydnatron ist als gelbe Farbe im Handel.
er blofsgelegte Man kennt auch Verbindungen des Uranoxyds mit den Erden,
ut einer Aetz- die beim Fällen einer Mischung von Uran- und Kalksalzen durch Aetz-
reift diese nur alkalien entstehen. Blutlaugensalz fällt Uranoxydsalz mit brauner Farbe.
aselbst Vertie- Schwefelwasserstoff fällt sie nicht, sondern reducirt sie zu Uranoxydul,
nz so wie ein Schwefelammonium fällt schwarzes Schwefeluran. Uranoxyd erhält
man leicht durch Erhitzen des trockenen salpetersauren Salzes als gelb-
‚ Negre etc. rothes Pulver, durch Erhitzen desselben Salzes mit Alkohol bildet sich
Kali und Ge- gelbes Uranoxydhydrat (U, OH O0). Durch Glühen giebt dieses grünes
ıtete diese un- Uranoxyduloxyd.
:;te mit Wasser Die Uranoxydulsalze sind grün, ziehen lebhaft Sauerstoff an,
in Guttapercha fällen aus Gold- und Silberlösungen die Metalle. Aetzende Alkalien
, Den so her- fällen aus denselben rothbraunes Hydrat. Das wasserfreie Oxydul,
er einen galva- welches man durch Glühen von oxalsaurem Uranoxyd bei Luftabschlufs
xtte diente. — erlangt, ist roth.
ahren wird in Das bekannteste der im Handel vorkommenden Uransalze ist das
salpetersaure Uran
ahren gegeben, } U.0;N0,4-6H0,
‚ründen. es Kkrystallisirt in gelben Drüsen, löst sich in Wasser, Alkohol und
n können wir Aether; in hoher Temperatur wird es zersetzt. Das im Handel vor-
kommende trockne Salz ist in Alkohol oder Aether umkrystallisirt.
Burnett machte zuerst die Beobachtung, dafs mit Uranoxydsalzen
getränktes Papier im Licht zu Uranoxydulsalz reducirt wird und sich
ı\ppe mittelbar dabei schwach grün färbt. Nimmt man die Belichtung unter einem
aischen Copir- Negativ vor, so erhält man demnach ein schwach grünes Bild auf gel-
n zwei Oxyde, bem Grunde. Burnett, so wie der später mit Uransalzen arbeitende
udiesudie Salze Niepce de St. Victor machte dieses blasse Bild durch verschiedene
Reduction im Entwicklungsprocesse sichtbar, so durch Baden in einer Gold- oder
hier wie! dort Silberlösung , wobei metallisches Gold oder Silber durch reducirende
am brauchbar Wirkung des Uranoxyduls niedergeschlagen wird, dann noch durch Kin-
ungsprocesse, wirkung verschiedener anderer Substanzen, die mit Uranoxydul far-
ı sind, sichtbar bige Verbindungen bilden. Die so erhaltenen Bilder sind jedoch nicht
sehr schön.
ten‘? ein‘ !Atom Wothly verbesserte das Verfahren, indem er eine Mischung von
ure, essigsaure Urangalz und Siübersalz als lichtempfindliche Substanz anwendete. Er
ranoxyd ist in löste beide in Collodion auf, überzog damit Papierbogen und belichtete
diese unter einem Negativ, und erhielt so ein tief braunes Bild, indem
b gefällt, und hier zunächst Uranoxydul gebildet wird, dieses aber sogleich das vor-
OO mit‘1 RO. handene Silber reducirt. Der Belichtungs- und Entwicklungsprocefs