Winkel sey ein rechter. Bedeutet nun in der Gleichung y !
= Dx die Veränderliche y die Ordinate und x die Abftisse,
so ist beiderseits die Wurzel ausgezogen , um y selbst zu er
halten,
y = y (D x).
Da nun die Ordinate gleich ist der Quadratwurzel aus
einer Größe, so hat sie für jedes x einen doppelten Werth
-f-|/(Dx) und —-/(Dx); diese beiden Werthe sind der Größe
nach gleich und dem Zeichen nach entgegengesetzt, es ist also
jedesmal PM = PM'; es ist folglich unterhalb der Abscissenaxe
alles so, wie oberhalb derselben, die Abscissenaxe AX theilt also
die Curve in zwei kongruente Hälften AM und AM', von de
nen die eine auf der positiven, die andere auf der negativen
Seite der Ordinatenaxe liegt.
§. 79.
Setzt man x—0, so wird y = o, d. h. die Curve geht
Lurch den Anfangspunct A der Coordinatcn.
Setzt man x = dem vierten Theile der in der Gleichung
der Curve vorkommenden Constante D, also x —^D, welches
---- AP seyn mag, so ist
y = FS = /(|D.D) = §D.
So wie x größer wird, wird auch y = /(Dx) größer;
die Curve geht demnach bei weiterm Fortgange auf der Ab
scissenaxe immer weiter von der Abscissenaxe fort', und diese
Entfernung kann ins Unendliche wachsen, so wie x ins Unend
liche größer und größer wird.
Nimmt man x negativ, so wird y = •/(—Dx) = un
möglich; über der negativen Abscissenaxe AX' kann also nichts
von der Curve liegen.
§. 80.
Diese Curve, deren Gleichung y=/(Dx) ist, heißt Pa
rabel; die constante Größe D in ihrer Gleichung heißt ihr