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Vierzehntes Kapitel. Der Eiweifstoffwechsel
Es wäre ein Vorgang, der dann vielleicht auch bei der Bildung von
Zellproteinen eine Rolle spielen könnte. Seine Formulierung wäre die
folgende:
HC—NH OC—NH H H
S Nos OC—NH—C—NH NH NH
| pom eS d p ete cnr’
C—N CH, © CH, OH NNH NNH
| | |
on, > C +NH; — CH, —> (CH,);+NH; —> (CH,);
Cr -NH, CH-NH, CH-NH, CH-NH, CH-NH,
| | |
COOH COOH COOH COOH COOH
Histidin Citrullin Arginin
In Fortsetzung dieses Gedankenganges ist es Edlbacher im Verein
mit W. Kutscher und Leuthardt auch gelungen, den Nachweis zu
führen, daß die Argininspaltung sauerstoffempfindlich ist. Bei An-
aerobiose ist sie gesteigert, bei Aerobiose wird sie heruntergedrückt.
Die Arginasespaltung ist also in bezug auf die Sauerstoff-
empfindliehkeit ein Vorgang, der analog wie die Pasteur-
reaktion verläuft.
Ein zweiter Abbauweg des Arginins ist der der Decarboxylierung. Er
führt zu dem von Kossel in den Fischtestikeln gefundenen Agmatin.
NH,
C-NH
MNH —CH, CH, CH, CINE,
Endlich wurden viele Versuche darüber angestellt, die evtl. Be-
ziehung zwischen Arginin und Kreatin zu kláren. Es würe gut vor-
stellbar, daB durch oxydativen Abbau der Seitenkette Kreatin gebildet
würde:
c NB Arginin
NNH—CH,—CH,—CH,—OH-NH,—000H
NH
Ar Guanidinessigsäure
\NH—CH,—CO0OH
NH,
CHNH Methylguanidinessigsáure — Kreatin
HC. | e.
CH,—COOH (Anhydrid = Kreatinin)
Nach R. B. Fischer und Wilhelmi steigt der Kreatiningehalt des
überlebenden Kaninchenherzens bei der Durchstrómung mit Arginin.
SEASONS TORTEN NANNTEN