Quadraturen — Zurückf. auf. 564 Quadraturen — Zurückf. auf.
V) Sei gegeben:
Es ist:
also:
V + X(f (*) = V(s)-
x 2 r+2^’ y s-\-y~ l — 0.
x* P—2xy k+y 2 P =0,
k ~k -V-
A i — A 2 —• j
x dp+y dq — 0,
xdy — ydx.
Die zweite Gleichung hat zum Integral:
y = ccx.
Substituivt man dies in die erste, so kommt:
dp « dq — 0,
p-\-ctq=ß,
also wenn man « = , ß ==( f i { (( ) setzt:
y x
pß— q- — <f
x y
Das noch zu integrirende System ist:
=
dx x ’ dx Kx/’
f
V_ \ _ x_
y
gesetzt wird. Als Integral erhält man wieder:
y = ax, z = x f{ct)+ß = xf'(j~j+ß,
also das allgemeine Integral.
•=■'(*)+'(*)•
VI) Schliesslich nehmen wir noch die Gleichung:
(1 -j- q 2 )r—2pqs-{-{ 1 +^ 2 ) t = 0.
Ihr Integral gibt den Ausdruck für diejenigen Flächen, deren beide Krümmungen
in jedem Punkte gleich , aber entgegengesetzt gerichtet sind, oder diejenigen
Flächen, welche innerhalb eines gegebenen Umrings den kleinsten Inhalt ergeben.
Man hat:
oder:
(1-f q'' i )P-\-2p q A+l+p 2 =0,
A) l-K 2 +(p + qkY =0.
Die Systeme 1) und 2), die wir hier beide brauchen, da wir die zweite Integra
tionsmethode anwenden wollen, lauten:
dp+k x dq = 0, dy = k 2 dx,
dp + k^dq — 0, dy — k v dx.
Die erste dieser Gleichungen wird erfüllt, wenn man k L constant annimmt, hat
also das Integral:
p + k 1 q = p l .
In der That, setzt man diesen Ausdruck in die Gleichung A) ein, wo man l =
denkt, so ergibt sich: