1858)
tungen
N, the
be von
nânni-
52 be
Pflege
1 Liſſa-
franz.
Leiden
als er
Parla-
ete ſich
t Car-
ord ge-
lernen,
ebe zu
ie Ge:
of the
Lözuge
, fünf
or-
1g der
talien
n Eu-
Aſien
n von
belist
m ein
tiftet,
¡te die
1798
fers
ayon
[ und
derer
Seine
»Phi-
neten
Bde.,
even
erſten
[rhei-
hiffte
hatte
e den
x im
Im
Lord
zum
r die
Yuef-
0M-
r bei
Howitt 93
den Matroſen ſtand, die ihn wegen feiner Dunkeln Gefichtöfarbe gewöhnlich nur dèn ſchwarzen
Die, d. i. Richard, nannten, den Aufſtand derſelben auf den Flotten von Portsmouth und
Plomoth zu ſtillen. Er ſtarb 5. Aug. 1799. Vgl. Barrow, „Life of Lord H.“ (Lond. 1858).
— Sein Enkel, Richard Penn, Viscount Curzon, der Sohn ſeiner Tochter Sophie, geb.
44, Dec. 1796, ward 1821 zum Grafen Howe erhoben. Er bekleidete den Poſten eines
Oberkammerherrn bei der Königin Adelaide, Gemahlin Wilhelms 1V., die er auf ihren Rei-
ſen nach Malta und Madeira begleitete und bei der er bis zu ihrem 1849 erfolgtem Tode in
hohem Anſehen ſtand.
Howitt (William und Mary), ein engl. Dichterpaar, das ſich theils durch eigene Arbeiten,
theils durch Überfegungen aus dem Deutfchen und andern Sprachen einen ehrenvollen Namen
in der Literatur erworben hat. William $. iſt 1795 zu Heanor in Derbyſhire geboren. Da
ſeine Altern Mitglieder der Quäkergemeinde waren, ſo wurde er in den Dogmen dieſer Sekte
erzogen. Schon ald Knabe zeigte er poetifches Talent; in feinem 13. 3. fchrieb er eine Dde
an den Frühling, die im Wochenblatte „Literary recreations“ veröffentlicht wurde. Später
widmete er fi mit Eifer dem Studium der Chemie, Botanik, Phyſik und Moralphiloſophie
und lernte auch die Literatur Frankreichs und Jtaliens kennen. Jm J. 1822 heirathete er ſeine
Glaubensgenoſſin Mary Botham aus Uttoxeter in Staffordſhire, welche ſeine literariſchen Nei-
gungen theilte, und beide Gatten traten 1825 gemeinſchaftlich mit einer Sammlung von Ge-
dichten unter dem Titel „The forest minstrel“ auf, die im Publicum Beifall fand. Kurz dar-
auf unternahmen fie eine Fußreiſe nah Schottland, nah deren Beendigung William ſich in
Nottingham als Apotheker niederließ. Jnzwiſchen wurde er ſeiner Lieblingsbeſchäftigung nicht
untreu. Er gab wieder ein gemeinſchaftlich mit ſeiner Gattin geſchriebenes lyriſches Werk „The
desolation of Eyam“’ heraus, dem mehre Arbeiten für Almanache und Magazine folgten, und
veröffentlichte 1851 ſein „Book of the seasons““, welches, anfänglich von den Verlegern zurü>-
gewieſen, ſeitdem ſieben Auflagen erlebt hat. Seine „Uistory of priestcraft“ (Lond: 1855;
8. Aufl., 1852) erregte bei den Anhängern der Hochkirche großen Anſtoß, erwarb ihm jedoch
im Volke ſolche Popularität, daß er zum Alderman von Nottingham erwählt wurde. Sein
Apothekergeſhäft hatte dagegen keinen Fortgang. Er gab es auf und zog nah Eſher in Sur-
rey, wo er drei Jahre in ununterbrochener literariſcher Thätigkeit verbrachte. Eine Novellen-
ſammlung „Pantika“ (Lond. 18535) machte wenig Glü> und ſteht überhaupt an Jntereſſe dem
„Rural life in England” (2 Bde., Lond. 1836) nach, in welchem die Sitten und Gewohnhei-
ten, die Spiele und Arbeiten des engl. Landvolks geſchildert werden. Jm J. 1838 erſchien ſein
„Colonization and christianity“/, 1859 „The boy's country book“/ und 1840 „Visits to remer-
cable places, old-halls, battle-fields and scenes illustrative of English history and poetry“’,
ein Prachtwerk, das trog feines hohen Preiſes ſtarken Abfag hatte und von dem auf allgemei-
nes Verlangen 1841 eine Fortfegung herausfam. Die beiden Gatten begaben fic) jest zur Er-
ziehung ihrer Kinder nah Deutſchland und ließen ſh in Heidelberg nieder, mo fie bis 1844
lebten. Die Frucht ihres Studiums der deutſchen Sprache und Zuſtände war von Seiten Wil=
liam’s „The student life of Germany““ (Sond. 1841), „Rural and domestic life of Germany”
(Lond. 1842) und die etwas carikirt gehaltenen „German experiences, addressed to the Eng-
lish, both stayers at home, and goers abroad“ (Sond. 1844). Mary hingegen ftellte fich vor-
zugsweiſe die Aufgabe, ihre Landsleute mit den neueſten Producten der deutſchen, {<wed. und
dan. Novelliftif bekannt zu machen. So überfeste fie der Frau von Paalzow „Thomas Thyrnau”
(„The citizen of Prague“, 5 Bde., Lond. 1846), mehre Romane von Frederike Bremer („The
neighburs”, Lond. 1843; „The president's daughters“, 3 Bde., Lond. 1843; „Brothers
and sisters”, 5 Bde., Lond. 1848), von Goldfchmidt („Jacob Bendixen, the jew”, 3 Bde.,
Lond. 1851) u.f.w. Außerdem ſchrieb ſie Gedichte („The seven temptations”, Lond. 1834;
„Ballads and other poems”, Xond. 1846), Erzählungen („Work and-wages”, Lond. 1842;
„My uncleithe clockmaker”, Lond. 1844) und Kinderfchriften („The child’s picture book”, nach
Spedter, Lond. 1844; „Our cousins in Ohio“, Lond. 1849), die fich durch Leichtigkeit der
Darftellung und reine Moralität auszeichnen. Ihr. Gatte hatte fi im April 1846 an dem
neubegründeten „People's journal” betheiligt, von melchem er jedoch 1847 zurüctrat, um ein
eigenes Blatt, „Howitt’s journal“, herauszugeben. Diefes Unternehmen hatte aber fo wenig Er-
folg, daß es ihn vielmehr in pecuniäre Verlegenheiten ftürzte. Unterdeſſen erſchienen von ihm „Uall
and hamlet, or scenes and characters of country life” (2 Bde, Lond. 1847) und „Homes
and haunts of the British poets“ (2 Bde., Lond. 1847), die mit ebenſo viel Beifall aufgenom-
men wurden wie ſeine frühern Werke in diefer Art. Sein Roman „Madam Dorrigton of the