Veränderungen
im 19. Jh.
64 STADT KÖLN
Teilen der Kirche Instandsetzungsarbeiten statt, die sich jedoch auf die Beseiti-
gung des äußeren Putzes und Erneuerung der schadhaften Stellen des Mauer-
werks beschränkten. Das Innere wurde von Joseph Geike ausgemalt; hierbei
kamen im östlichen Querschiff Wandmalereien zum Vorschein, die teilweise
wiederhergestellt wurden.
Unter dem Chor und dem nördlichen Kreuzarm wurde 1892 eine Zentral-
heizung angelegt, wobei in den Schuttmassen der ehemaligen Krypta die Gräber
des Erzbischofs Bruno, der Kaiserin Theophanu und des Abtes Hermann I.
freigelegt und eröffnet wurden.
Bei der Wiederherstellung von 1892 war der baufällige südliche Kreuzarm
nur durch zwei Strebepfeiler an der westlichen Ecke abgestützt. Das Gewölbe
und die südliche Außenmauer zeigten aber so bedenkliche Risse und Schäden,
daß 19r2—ı3 der obere Teil dieser Außenmauer neu aufgeführt werden mußte.
Die Außenseite der Mauer wurde hierbei völlig neu verkleidet und mit neuem
Giebel versehen. Das Gewölbe selbst konnte erhalten bleiben.
Die 1925 zugleich mit anderen Resten der Krypta freigelegte und mit ihrer
farbigen Ausstattung erhaltene mittlere Altarnische der ehemaligen Krypta
wurde in genanntem Jahre durch einen Einbau in letzterer zugänglich gemacht.
Fig. 41. S. Pantaleon.
Siegel des Abtes Waldeverus 1198.
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