x 2 = — a ctg 2 j cos t —sin^ J s ^ n ^ cos i — c )f
— a ctg 2 j sin t + cos t tg (t cos j — c),
Sill J
actgj -t - £ .tg(t cos j-c),
wobei c eine willkürliche Konstante bezeichnet. Nach (1) in
Nr. 291 sind die Gleichungen der Filarevolventen der gemeinen
Schraubenlinie:
X = a cos t + (at — c sin j) sin t,
Y = a sin t — (a t — c siny) cos t,
Z = c cos j.
Weil hier Z konstant ist, sind die Filarevolventen die Schnitt
linien von Ebenen senkrecht zur Schraubenachse mit der Tan
gentenfläche der gegebenen Schraubenlinie und daher wie die
Schnittlinie der Polarfläche mit der xy-Ebene Kreisevolventen.
296. Kurven, bei denen das Verhältnis von Krüm
mung und Torsion konstant ist. Aus den Frenetschen
Formeln (1) und (2) in Nr. 272 folgt, daß Rda — Teil,
Reiß — Tdg und Rdy — Tdv gleich Null sind. Ist nun bei
einer Kurve das Verhältnis von Krümmung und Torsion kon
stant, also auch R : ]/iü 2 + T 2 und T: ]/i2 2 + T 2 konstant,
etwa gleich cos c und sine, so folgt, daß da — tgc-dl usw.
gleich Null sind, d. h. a — l tg c, ß — ja tg c, y — v tg c oder auch
a cos c — l sin c, ß cos c — ja sin c, y cos c — v sin c
konstant sind. Die Summe der Quadrate dieser drei Größen
ist aber gleich Eins; also sind sie die Kosinus A, B, C einer
festen Richtung. Weil nun:
Aa 4- Bß + Cy = cosc
ist, bilden die Tangenten der Kurve mit der festen Richtung
den konstanten Winkel c. Legen wir durch alle Punkte der
Kurve Geraden in dieser Richtung, so entsteht ein Zylinder.
295, 296]