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Fünfter Vortrag.
Denn wenn durch acht Punkte zwei solche Raumkurven gehen, so
sind die Punkte assoziiert, und sieben von ihnen bestimmen den
achten. Wir können hinzufüsen:
In der Raumkurve schneiden sich
alle Flächen zweiter Ordnung, die
durch die acht nicht assoziierten
Punkte gehen.
Dem Ebenengewinde sind alle
Flächen zweiter Klasse einbeschrie
ben, welche die acht nicht asso
ziierten Ebenen berühren.
Wenn sieben der acht Punkte auf einer kubischen Raumkurve
k 3 liegen, so zerfällt die biquadratische Raumkurve in k 3 und eine
Bisekante von 7.: 3 ; wenn fünf der Punkte in einer Ebene liegen, so
zerfällt sie in zwei Kegelschnitte. Wir können die biquadratische
Raumkurve als Schnittkurve von zwei Flächen zweiter Ordnung kon
struieren, die durch die acht Punkte gehen. Solche Flächen aber er
halten wir, indem wir die Aufgabe lösen:
„Durch acht Punkte, von denen keine sechs in einer Ebene und
„keine vier in einer Geraden liegen, verschiedene Regelflächen
„zweiter Ordnung zu legen. u
Unter den acht Punkten gibt es i. a. verschiedene Gruppen von
je sechs Punkten, von denen keine vier in einer Ebene liegen.
Die sechs Punkte jeder solchen Gruppe verbinden wir durch
eine kubische Raumkurve k 3 1 legen durch den siebenten und den
achten Punkt zwei Bisekanten von k 3 und verbinden diese mit k 3
durch eine Regelfläche zweiter Ordnung. Damit ist die Aufgabe ge
löst. Wenn die acht Punkte auf den vier Kanten eines windschiefen
Vierecks liegen, so lösen wir die Aufgabe leichter, indem wir zwei
Gegenkanten des Vierecks mit Strahlen, welche die andern zwei
Gegenkanten schneiden, durch Flächen zweiter Ordnung verbinden.
Die durch die acht Punkte gehenden Flächen zweiter Ordnung haben
eine Gerade g oder einen Kegelschnitt k 2 oder eine kubische Raum
kurve k 3 gemein, wenn von den acht Punkten drei auf g oder fünf
auf k 2 oder sieben auf k 3 liegen. Wenn fünf der acht Punkte auf
einem Kegelschnitt k 2 und die drei übrigen in einer Geraden g liegen,
welche k 2 nicht schneidet, so zerfällt jede durch die acht Punkte
gehende Fläche zweiter Ordnung in die Ebene r, von k 2 und eine
durch g gehende Ebene; denn sie hat mit 7] sechs Punkte gemein,
die nicht alle auf k 2 liegen. Sind die acht Punkte auf vier Geraden
gelegen, die einen Punkt gemein haben, und von denen eine durch
drei der acht Punkte geht, so schneiden sich alle durch die acht
Punkte gehenden Flächen zweiter Ordnung in den vier Geraden und
sind Kegelflächen.
Durch neun gegebene Punkte kann Durch neun gegebene Ebenen kann
eine und i.a. nur eine Fläche zweiter ein und i. a. nur ein Ebenenbündel
Ordnung gelegt werden.
zweiter Ordnung gelegt werden.