80
II. Wahrscheinlichkeitsrechnung.
keit, daß die gezogenen v weißen Kugeln davon herrühren,
daß die Urne a weiße Kugeln enthält, gleich
a v
. (v ~t~ 1)» . d - 2)i, n v
1 1 r • • • H
flo fly fly Ylq
(%v &v
V v + ( v + l)i> + • • • + Mo (w + 1)»+1
Diese Wahrscheinlichkeit haben wir mit der Wahr
scheinlichkeit zu multiplizieren, daß weitere iv gezogene
Kugeln auch weiß sind, also mit:
(a ~ v)w
(n — v)„ '
Demnach gibt das Produkt:
a v • (a — v)w
(n + 1) B+1 • (» — v) w
die Wahrscheinlichkeit W a dafür an, daß, falls a weiße Kugeln
in der Urne waren, nach v gezogenen weißen Kugeln weitere
w gezogene Kugeln auch weiß sein werden. Die in dem
gefundenen Wahrscheinlichkeitsbruch vorkommenden Kombi
nationszahlen drücken wir nun durch Fakultäten aus. Da
durch erhalten wir:
W a
a\(a — v)\(v + 1)! (n — v)! w! (n — v — iv)\
v\(a — v)\w\(a — v — w)! (n + 1 )l(n — v)\
a\(n — v — w)\ (v + 1)
(a — v — w)\ (n + 1)!
In dem für W a gefundenen Ausdruck multiplizieren wir nun
Zähler und Nenner mit (v-f Dadurch erhalten wir:
a\(n — v — w)\(v -f- 1) *(v + w + 1)!
W a
(a — v
v + 1
w)\(n -j- 1)! (v + w
a\
v + w + 1 (v + w)\ (a — v — w)\
v + 1 1
; ; t- • • ■
V + w -f 1
1)!
(v-f-w-f-1)! {n—v—w)\
(n + 1)!
(n -f- l)p+«i+i