Full text: Elemente der Zahlen-Theorie, allgemein fasslich dargestellt

n 
— 3 — 
3, 5, 7, 9, 11, 13, 40, 17, 19, 24, 23, 20, 27, 29, 31, 33, 
30, 37, 39, 41, 43, 40, 47, 49, 04, 53, 00, 07, 59, 61, 93, 
90, 67, 09, 71, 73, 70, 77, 79, M, 83, 30, 87, 89, 94, 93, 
90, 97, 99. 
Im löten Jahrhundert, zur Zeit des Descartes, nahm man die Zahlen 
theorie wieder auf und zwar war es die Kenntnissnahme von des Diophantus 
Schriften, welche den ersten Anstoss hierzu gab. Wir haben 2 Ausgaben 
der Diophantischen Probleme aus jener Zeit, eine von Bachetus de Mezi- 
riac und die andere, ungleich bedeutendere, von Fermat, Parlamentsrath 
zu Toulouse. In den Noten zu letzterer finden sich viele Sätze über Prim 
zahlen und ganze Zahlen, von denen der Verfasser den Beweis theilweise 
nicht besass. Diese Sachen gingen nun auf die folgenden Mathematiker 
über und erschienen so schwer, dass man, um sie zu beweisen, die ganze 
Arithmetik schaffen musste. Diophantus sagt einmal, man zerfalle die Zahl 
m 4 Quadrate. Daher scheint der Satz vorauszugehen, dass jede Zahl aus 
4 Quadraten zusammengesetzt werden könne. Weiter heisst es, die Zahl 
4n +1 ist immer die Summe zweier Quadrate. Fermat fügt hinzu, jede 
ganze Zahl ist gleich der Summe von 3 dreieckigen, 4 viereckigen u. s. w. 
Zahlen. Von diesen Sätzen hat Euler den einen: jede ganze Zahl sei gleich 
der Summe von 4 Quadraten, zu beweisen versucht, doch fand den allge 
meinen Beweis erst Lagrange. Den Satz, dass jede Zahl gleich der Summe 
dreier dreieckigen Zahlen sei, bewies Gauss und den allgemeinen Beweis 
für alle Fälle fand Cauchy. Die Methoden, die Fermat zu den Beweisen 
anwandte, sind verloren gegangen, doch müssen sie sehr einfach gewesen 
sein. Von den Sätzen, die er noch nicht beweisen zu können eingestellt, 
haben sich mehrere als unrichtig gezeigt. So sagte er, die Zahl 
(2*) 
2 +1 
. sei immer eine Primzahl, aber Euler fand, dass 2 32 4-l durch 641 theilbar 
sei. Es finden sich auch bereits hei Fermat mehrere sogenannte negative 
Sätze, welche die Unmöglichkeit gewisser Zahlformen aussprechen; z. B.: 
die* Summe zweier gleich hohen Potenzen kann niemals wieder eine Potenz 
desselben Grades geben, ausgenommen wenn der Exponent 2 ist. Euler 
bewies diesen Satz für die 3te und 4te Potenz, Legendre für die 5te und 
Dirichlet für die 14te Potenz. Wie ungefähr Fermat geschlossen haben
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.