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Lohn verlangt, für einen Silbergroschen vergoldet sie eine
Stahlbrille und wartet immer noch geduldig auf die 100000
Gulden, welche der deutsche Bund ihr versprochen. Und wie
freundlich nimmt sie sich des Reisenden an. Sie holt alle
die tausend nothwendigen Kleinigkeiten, wie Schirme, Taschen
u. s. w., welche auf den einzelnen Stationen liegen geblieben
sind, wieder zusammen, sie hat die Postpferde bestellt, welche
uns auf der letzten Station erwarten, und wie dankt man
ihr, wenn man in den Gasthof tritt, und der Wirth uns
mit der Nachricht empfängt, ihr Zimmer ist geheizt, wie sie
per Telegraph befohlen.
Wenn man die weite Kluft bedenkt, welche die unschein
bare Anziehung eines Stückchen Papiers durch eine geriebene
Siegellackstange von den eben angeführten elektrischen Wir
kungen trennt, so sollte man vermuthen, daß von Thales
an die Arbeit der Wissenschaft eine nie unterbrochene war.
Dem ist aber nicht so. Volle zwei Jahrtausende hat man
sich mit dem begnügt, was die Griechen bereits wußten.
- Erst 1600 sagt Gilbert: „die Fähigkeit, gerieben leichte
Stoffe, welcher Natur sie auch seien, wie Metalle, Holz,
Blätter, selbst Wasser und Oele anzuziehen, ist nicht dem
Bernstein allein eigen, der ein verdickter Erdsaft ist, welchen
die Meereswogen aufwühlen, und in dem fliegende Insekten,
Ameisen und Gewürme wie in ewigen Gräbern eingekerkert
liegen. Die Ziehkraft gehört einer ganzen Klasse von sehr-
verschiedenen Substanzen an, wie Glas, Schwefel, Siegellack
und allen Harzen, dem Bergkrpstall und allen Edelsteinen,
dem Alaun und dem Steinsalz, wie man es sehen kann,
wenn die Luft im Winter kalt und klar ist." So beginnt