Full text: Briefwechsel zwischen C. F. Gauss und H. C. Schumacher (5. Band)

würde Ihnen aber dankbar sein, wenn Sie mir, in diesem Falle, 
die Erstattung erlauben wollten. 
Wenn ich Herrn Neumann (ich kann in diesem Augenblick 
Ihren Brief nicht finden, und bin daher ungewiss, ob ich aus 
dem Gedächtniss den Namen richtig schreibe), im Fall er nach 
Göttingen kommt, durch gelegentliche Aufklärungen oder Winke 
nützlich werden kann, wird es mir zum Vergnügen gereichen, 
zumahl da ich aus Ihrem Briefe schliessen zu können glaube, 
dass er bescheiden ist und nicht zu den Klebe-Leuten gehört, 
durch die man zuweilen sehr geplagt ist. 
Meierstein hat mir 
den beiliegenden rohen 
Entwurf gebracht, den 
ich Ihrem Wunsche zu 
folge beilege. Er hat 
diese Zeichnung auch 
nur aus dem Gedächt 
niss gemacht, daher die 
Verhältnisse nicht ge 
nau sind; der Ring ist 
etwas zu enge gezeich 
net; auch sitzt die 
Klemmschraube in der 
Wirklichkeit entgegen 
gesetzt (der Kopf dem 
Auge zugekehrt). Auch 
zeigt die Zeichnung 
nicht, dass der Ring 
gespalten ist oder viel 
mehr aus zwei Stücken 
besteht, die in a 
ein gemeinschaftliches 
Charnier haben und 
bei b sich etwas oder 
ganz öffnen, je nachdem 
man die Schraube et 
was oder ganz losschraubt, das letzte um den Ring abzunehmen, 
das erstere um ihn etwas zu verschieben. Ich zweifle nicht, 
dass Ihnen so alles deutlich sein wird.
	        
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