326 Elektrische Messungen.
besonderen Schlüssels mit zwei auf einander folgenden Contacten (Fig. 136),
der aus drei parallelen über einander liegenden elastischen Streifen besteht.
Wenn man auf den Knopf M drückt, schliesst der Contact, der dadurch
zwischen A und B hergestellt wird, die Kette; einen Augenblick später
schliesst der Contact zwischen C und D den Kreis des Galvanometers.
Fig. 186.
953. Empfindlichkeitsbedingungen. — Der durch die Gleichung (21)
'egebene Betrag von ;,
8 = ; e
ab — ab
? = E A
zeigt, dass die Empfindlichkeit der Methode unter sonst gleichen Umständen A
(947) umgekehrt proportional ist.
Man kann sich zunächst fragen, ob es vom Gesichtspunkte der
Empfindlichkeit aus gleichgiltig ist, ob die Kette bez. das Galvanometer in
der einen oder der anderen Diagonale liegt.
Wenn man die beiden Diagonalen mit einander vertauscht, während
sowohl die Kette als das Galvanometer ihren bezüglichen eigenen Wider-
stand einführen, erhält der Nenner einen neuen Betrag, so dass ist
(28) N A == (R a r) (a — b) (a + v') — @ E= a) (b -- v’)]
—=(R—r)(a—b) (@—b).
Wir nehmen an, dass das Produkt («a — b’) «— b) positiv ist, dass also
gleichzeitig ist entweder
Rob uldsa =D,
oder
ab amade:
Wenn die Beziehung ab’—= a’b als nahezu erfüllt betrachtet werden kann,
kommen diese beiden Bedingungen auf die Annahme zurück, dass die vier
Widerstände a, a, b, b’ ihrer Grösse nach steigend oder abnehmend ge-
ordnet sind, dass also die beiden Ecken A und B (Fig. 184) die Verbindungs-
punkte für die grössten beziehungsweise kleinsten Widerstände sind.
In diesem Falle ist, wenn R>r ist, />A, und die erste Anordnung
ist besser als die zweite; das Umgekehrte gilt, wenn R<{r ist. Demnac
gilt die Regel: