F. Elektrische Spritzen.
Die Kraft der Elektrizität wird heut in ausgedehnten Mape
zum Treiben von Maſchinen ausgenußgt.
Daß Löſchmaſchinen mit elektriſcher Kraft nur unter ganz
beſonders günſtigen Verhältniſſen Verwendung finden können,
liegt auf der Hand, ſie werden nur dort in Tätigkeit geſeßt werden
können, wo der elektriſhe Strom jederzeit vorhanden iſt.
Nun kann eine Sprige den zum Arbeiten erforderlichen
Strom in Akkumulatoren bei ſih haben, aber die Akkumulatoren
müfjen immer wieder geladen werden. Zum längeren andauernden
Arbeiten kann der Strom nicht ausreichen oder die Batterie müßte
ſehr ſhwer ſein.
Die Platten der Akkumulatoren beſtehen bekanntli<h aus | Mau am
ii Blei, ſie ſind infolgedeſſen ſehr jchwer und es würde fih nicht | zeige È
| lohnen, folde Sprigen zu bauen. | Mei
Nun kann aber auf der Sprigze ein Kabel mitgeführt werden,
das Kabel kann an jede elefriſche Leitung angeſchloſſen werden.
| Zu dieſem Zwer müßten aber in den Straßen Anſchluß-
ſtellen beſtehen, damit man die Kraft an dieſen Anſchlußſtellen
in ähnlicher Weiſe entnehmen könnte wie das Waſſer aus den
Hydranten.
Ganz jo zahlreich brauchten die Anſchlüſſe nicht zu fein
wie die Hydranten, denn dadurch, daß ein dünnes Kabel mit-
geführt wird, könnten die Anſchlußſtellen weiter auseinander liegen.
Vorläufig iſt aber eine derartige Einrichtung ſoweit bekannt
nur an wenigen Orten getroffen. Ja, in den Großſtädten liegen
noch nicht einmal überall Kabel.