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Reine Bopha 197
dargestellt wird, und die vollständig mn voneinander
verlaufen. Von Irreversibilitit kann also hierbei keine Rede
sein, und daher auch nicht von der Tendenz zu einem Ausgleich
der auf die einzelnen Partialschwingungen entfallenden Teil-
energien. Dennoch wollen wir, wie in 8 174 ausgeführt wurde,
nach der Entropie der Strahlung und nach ihrer normalen
Energieverteilung fragen, indem wir das Recht zu dieser Frage
aus dem Umstand schöpfen, daß die normale Energieverteilung
ganz unabhängig ist von der Anzahl und Beschaffenheit etwa
früher anwesender und nachher wieder beseitigter emittierender
und absorbierender Moleküle.
Am einfachsten gestaltet sich die Behandlung des Falles,
wenn man sich auf den Standpunkt der klassischen Theorie
stellt. Denn dann läßt sich der Satz von der Gleichverteilung
der Energie ($ 140) benutzen, wonach auf jede Variable, welche
quadratisch in den Ausdruck der Energie der Hohlraumstrahlung
eingeht, bei der normalen Energieverteilung der Energiebetrag
Nun ist die ganze Energie der Hohlraumstrahlung
gleich der Summe der Energien aller in ihr enthaltenen, durch
je ein Wertsystem der ganzen Zahlen a, 5, c, bestimmten stehenden
Schwingungen, und die Energie einer einzelnen stehenden
Schwingung hängt quadratisch ab von den 12 Größen e und 5,
die sich aber, wie wir gesehen haben, auf 4 voneinander un-
abhängige Größen reduzieren.
Folglich ist für die ganze Hohlraumstrahlung die Anzahl .
der unabhängigen Zustandsvariablen viermal so groß als die An-
zahl der möglichen Wertensysteme der positiven ganzen Zahlen
n, D, x.
Wir wollen nun die Anzahl der móglichen Wertensysteme
a, b, c berechnen, welche den Schwingungen innerhalb eines be-
stimmten kleinen Spektralbezirks, etwa zwischen den Schwingungs-
zahlen v und v J-dv, entsprechen. Nach (420) genügen diese
Wertensysteme den Ungleichungen:
EET +04 C «(FE
me
e J
(423)
wobei nicht nur zm , sondern auch u als große Zahl zu
denken ist. Versinnlichen wir uns jedes Wertensystem der a, 5, c