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kann. Es handelt sich also dabei um die Entdeckung
eines physikalischen Vorganges, durch welchen die Um-
wandlung der Wärme in Arbeit auf eine weit ergiebigere
Weise erfolgt, als durch das einfache Mittel der Expan-
sion. So viel wir jetzt schon übersehen können, wird wohl
dieses Mittel darin bestehen, die im Kohlenstoff gebundene
Energie durch directe Erzeugung von Elektricität zur
Wirkung zu bringen. Auf welche Weise dies geschehen
kann, lässt sich aber jetzt noch nicht mit Sicherheit
ersehen; nur Muthmassungen können wir darüber haben.
Keine der uns bekannten Naturerscheinungen ist in
ein so geheimnissvolles Dunkel gehüllt, wie die Erschei-
nungen der Elektricität es sind. Mehr als zweitausend
Jahre sind verflossen, seitdem die einfachsten Wirkungs-
formen dieser räthselhaften Kraft entdeckt wurden, und
noch immer sind die Naturforscher über die Grund-
ursachen und das Wesen derselben im Unklaren; die
Wirkungen selbst haben aber für uns das: grösste
Interesse.
Es ist eine wohlbekannte Thatsache, dass die Materie
an sich träge ist und dass ihre Energie von physikalischen
Kräften herrührt; deshalb ist die Materie nur als der
Träger der Kräfte zu betrachten. Streng genommen
braucht man aber nur zwei physikalische Kräfte zu unter-
scheiden: die Anziehungs- oder Attractionskraft und die
Wärmekraft. Die Anziehungskraft ist mit der Materie
verbunden und sucht deren Theilchen zusammen zu
drängen und im Ruhezustande zu erhalten. Die Wärme-
kraft ist ein Begleiter der Materie und sucht deren
Theilchen auseinander zu drängen und in den Zustand
der Activität zu versetzen.