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569. Lutidinsäure.
COOH
€ H;O,N —( Jogog-
N
Perlmutterglänzende Täfelchen, Nadeln oder Blättchen (Rosetten)!?, mit
1 H,O!, das bei 100? entweicht?, P. 248—250° (aus Wasser)*. Schmeckt stark
bitter und widerlich.
Nachweis. Mit Ferrosulfat in wisseriger Losung gelbrote Farbung! 23, in
alkoholischer Lösung intensiv violettrot.
Zerfällt beim Erhitzen glatt in Kohlendioxyd und Isonicotinsäure* ?.
Dimethylester? ?. Zentimeterlange, glänzende Nadeln, F. 58° (aus Petrol-
áther)$.
Diamid?. Seidenglánzende Nadeln, F. 254—255? (aus Wasser).
Dihydrazid3. Feine, verfilzte Nàdelchen, F. 256? (u. Zers.) aus verd. Alkohol.
Diphenylester”. Kurze Nadeln, F. 136? (aus Alkohol).
Bestimmung durch Z7"ration in üblicher Weise?.
C,H,0,N M.G.167
C 50,3 %
H 3,0%
N 8,4%
570. Isocinehomeronsäure.
HOOC
N
Mikroskopisch kleine, zu Drusen verwachsene Blättchen, mit 1 H,0 aus hei-
Bem, mit 1!/, H,O aus schwach mineralsaurem Wasser. In reinem Wasser fast
unlôslich. F. 237°8% 9,
Naehweis. Mit Ferrosalz rótlichgelbe Fárbung, dann Niederschlag: ?.
Gibt beim Erhitzen Nicotinsáure?.
Saures Ammoniwmsalz9 19, Aus dem neutralen Salz mit Essigsáure. Zu Drusen
vereinigte, trikline Prismen mit 1! H,0, PF. 253—254? (aus Wasser).
Dimethylester?. Farnkrautähnliche Krystalle, F. 164° (aus Alkohol).
Diamid?. Krystallpulver, F. 310° (u. Zers.) aus Nitrobenzol.
Dihydrazid?. Kleine, prismatische Nadeln, F. 268—269° (aus Wasser).
Diphenylester”. Nadeln, F. 156? (aus Methylalkohol).
Bestimmung durch Titration in üblicher Weise.
1 WEIDEL, HErzıic: M. 1, 20 (1880).
? LADENBURG: A. 247%, 38 (1889).
8 Hans MEYER, Tropscu: M. 35, 189 (1914).
4 Voiar: A. 228, 54 (1885).
> Eckert, Loria: M. 38, 225 (1917).
$ Beim Aufbewahren Übergang in eine bei 60—61° schmelzende Modifikation, die
beim F. wieder in die ursprüngliche Form übergeht. HAns MEYER, Tropsch: M. 35,
781 (1914).
7 HAns MEYER: Rec. 44, 323 (1925).
8 WEIDEL, HERzZIG: M. 1, 5 (1880).
? Haus MEYER, STAFFEN: M. 34, 520 (1913).
10 Werner, HerziG: M. 6, 980 (1885).
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