in welchen der Einfluß der Größen ty, t, il i'; r, r; io ù Th T; und I.
auf dieses Verhalten zu ersehen iſt.
Subtrahiren wir II von ], so ergibt sich:
w + w + = [(BA) - BA}, oder:
u B A) (B F (FES) .
Die letztere Formel lehrt uns die Neigung u; der geometrischen
Unterlagsachſe u aus den beiden Ablesungspaaren der Libelle be-
rechnen, gleichgiltig, ob sie rectificirt iſt oder nicht; sie sagt uns,
daß die Größe v der Verſchiebung der Theilung auf dem
Libellenrohre a uf die Bestimmung der Achſenneigung ohne
Einfluß bleibt und läßt uns erkennen, daß der Aus-
druck: . [(B – A) ~ (B' a’)], noch um einen Betrag:
Z 'H a!. v. (ro H) (ese i'n + ese i';)
2 G 2 Li
corrigirt werden muß, welcher nur bei gleichen Radien der
Unterlagskreife Null werden kann,. fonſt aber für die-
ſelbe Libelle und dieselbe Unterlagsachſe u eine conſtante
Größe ist, insofern auch die Fußwinkel der Libelle sich nicht ändern.
Nun beantwortet sich die Frage, was durch die Rectification
einer Achsenlibelle nach der ersten Art erreicht wird, sehr einfach.
Wir erhielten:
mu = 4{ (G A) ~ (B' ~A)] + 6,
und da bei der rectificirten Libelle BA, P' = A' sein muß, fo
ergibt ſich: vr = ßz d. h.: Wird eine Acthsſeulibelle nach
der erſten Art reetificirt, ſo erlangt dadurch die geome-
triſhe Unterlagsachſse u eine constante Neigung ß zum
Horizont, welche nur dann Null ist, wenn die Radien der
Unterlagskreiſe einander gleich ſind.
Nachdem es sich bei Nivellir-Instrumenten mit umlegbaren
Fernrohren und umſsetzbaren Libellen wesentlich darum handelt, daß
die Ringachse bei einspielender und nach der ersten Art rectificirter
Libelle horizontal oder mindestens immer unter demselben Winkel
zum Horizont geneigt sei, ſo muß der Geometer den Werth von ß
aufsuchen.
TTT