Full text: Mémoire sur la stadia topographie et son application

  
  
    
  
118 Presse und Publikationen. 
  
  
stellungsplatze vertrieben und verkauft werden; der Vertrieb und Verkauf anderer ähnlicher Publi- 
kationen war verboten. 
Der von dem Ingenieur Alexander Askenasy verfasste Katalog erschien rechtzeitig 
am Tage der Eröffnung der Ausstellung. Derselbe, in guter und handlicher Form und sehr schöner 
Ausstattung, zeichnete sich durch grosse Vollständigkeit und Uebersichtlichkeit aus und umfasste ohne 
Inserate 215 Seiten. Den Eingang bildete eine kurze Vorgeschichte der Ausstellung vom Vorsitzen- 
den des Vorstandes, der eine wissenschaftliche Arbeit als Einführung in das elektrotechnische Mass- 
system von Dr. J. Epstein, Leiter der Frankfurter Elektrotechnischen Lehranstalt, folgte. Hieran 
reihte sich ein genaues Verzeichniss aller Mitglieder der Ausstellungsverwaltung, einschliesslich der 
Ehrenpräsidenten, Ehrenmitglieder, Ausstellungsbeamten, sowie der Mitglieder der wissenschaftlich- 
technischen Prüfungskommission und endlich ein kurzes Vorwort des Verfassers, das den Leser in den 
räumlich getrennten Einzelabtheilungen der Ausstellung, sowie im Kataloge selbst orientirtee Nun 
erst begann der eigentliche Katalog, der alphabetisch geordnet war und bei jedem Ausstellungsobjekt 
genau bezeichnete, wo dasselbe zu finden. Im Ganzen zählte der Katalog 394 Aussteller auf. Dem 
alphabetischen Kataloge folgte ein Verzeichniss der Aussteller nach Platznummern geordnet und diesem 
ein alphabetisches Sachregister. Als Anhang waren beigegeben: eine Uebersicht der Betriebe in den 
Werkstätten, eine solche über die elektrischen Beleuchtungsanlagen der ganzen Ausstellung, eine 
solche über die Dampfkessel, Motoren und Dynamos und endlich ein Grundriss der Ausstellung, sowie 
die Grundrisse der einzelnen Hallen. Den Schluss bildete ein Inseraten- Anhang von 229 Seiten. 
Die 10000 Exemplare starke erste Auflage war bald vergriffen und Ende August erschien die fast 
ebenso viel Exemplare umfassende zweite Auflage. Dieselbe enthielt alle bis zum 26. August ein- 
getretenen Aenderungen, so z. B. die Namen von 62 Ausstellern, welche seit der Eröffnung neu hin- 
zugekommen waren, ferner die inzwischen aufgestellte Halle für technische Zeichnungen u. a. m. 
Auch der officielle Führer erschien in zwei Auflagen, deren erste von dem Schriftsteller 
Franz Rittweger bearbeitet war, während in die zweite Auflage ein neuer von Ingenieur Alexander 
Askenasy bearbeiteter Führer durch die Ausstellung Aufnahme fand. 
Der „Führer“ enthielt Mittheilungen über Verkehrsmittel, denen ein Vorwort des Verfassers 
folgte und dann auf 48 Seiten eine Beschreibung Frankfurts: Zunächst allgemeine Mittheilungen über 
Einwohnerzahl, Lage der Stadt, Klima u. s. w., dann über die topographische Entwickelung und Ge- 
schichte der Stadt und hierauf ein mit Abbildungen versehener „Rundgang“ durch die Stadt. Ein 
weiterer Abschnitt brachte „Ausflüge in die Umgebung“. Der nun folgende kurze Führer durch die 
auf die, das grosse Publikum interessirenden Ausstellungsobjekte aufmerksam, ohne 
Ausstellung machte 
Dem schön ausgestatteten 
durch Vollständigkeit oder durch lange Erläuterungen zu ermüden. 
Büchelchen war ein Plan der Stadt Frankfurt, sowie ein solcher der elektrischen Ausstellung bei- 
gegeben. Den Schluss bildete ein Annoncen-Anhang. 
Für die in der Kunstausstellung enthaltenen Werke war vom Ausstellungsvorstande ein 
besonderer Katalog herausgegeben worden, der auf 99 Seiten ein Verzeichniss der ausgestellten 
Objekte brachte. 
Neben diesen officiellen Katalogen und Führern waren von mehreren Ausstellern Special- 
kataloge ihrer ausgestellten Objekte hergestellt worden, die alle schön ausgestattet waren und in 
ganz hervorragender Weise das Verständniss der ausgestellten Maschinen, Apparate u. s. w. gefördert 
haben. Ein offieieller Katalog muss sich naturgemäss der grösseren Uebersichtlichkeit wegen auf die 
nothwendigsten Angaben beschränken, er kann sich auf eine Beschreibung und Erklärung der Aus- 
stellungsobjekte oder gar auf Mittheilungen über die Verwendung der einzelnen Apparate nicht ein- 
    
   
    
  
  
   
  
  
  
   
  
  
  
  
   
  
   
  
  
  
  
   
  
  
   
   
  
  
  
  
  
  
  
  
    
   
   
  
  
   
   
   
   
  
   
  
  
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