Full text: Überblick über alle Fernsprechanlagen mit Wählbetrieb

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Richtung auf die Ruhelage zu, entgegen der Feder FK und spannt dabei 
die Feder wieder. 
Auslösung: Der Einermagnet E wird wieder stoßweise erregt; er 
dreht den Wähler in die Ruhelage zurück und spannt dabei die Feder FK 
wieder vollständig. Der Auslösekreis öffnet sich bei der Ankunft in der 
Ruhelage selbst. Beim 1. Einerschritt hatte der Anker des Einermagnetes 
einen Sperrhebel KH niedergedrückt, welcher einerseits den Kopl- 
kontakt K schlieft, andererseits sich hinter einem Fortsatz I der Sperr- 
klinke Sp fängt, so daB der Kopfkontakt K auch bei aberregtem Magneten 
E geschlossen bleibt. Wenn der Wähler bei der Auslôsung in die Ruhe- 
lage kommt, drückt der große Zahn R die Sperrklinke Sp soweit zu- 
rück, daß der Fortsatz I unter die Nase des Sperrhebels KH schlüpft. 
Die Federkraft des Kopfkontaktes verdreht den Sperrhebel nun so, 
daß die Nase des Sperrhebels auf die obere Fläche des Fortsatzes der 
Sperrklinke zu liegen kommt und so die Sperrklinke am Einfallen in 
die Zähne hindert, bis bei der nächsten Benutzung des Wählers wieder der 
erste Schritt kommt. 
Der Wähler wird nicht mehr gebaut. Er litt zu stark unter der Ab- 
nutzung der Nasen der Hebel H,, H,, die durch die heftigen Anschläge 
an die Speichen zu schnell abgenutzt wurden. 
2. Automatie El. Co. (Autelco), Chicago. 
Kontaktbank: 10 Federsátze mit je 8 Federn, in einem Kreisbogen von. 
etwa 30? angeordnet. 
Einstellglied: Scehwingender Kolben mit isolierter Spitze und Kin- 
zelmagnet je Kolben. 
Antrieb: Gruppenantrieb;  »Hauptsatzschalter« (Schrittschalt- 
werk oder Solenoid). 
Der Wähler ist unter dem Namen Keith-Vorwáühler bekannt. Alexan- 
der E. Keith war bis etwa 1915 Leiter der Autelco-Fabrik. Der Keith- 
Vorwähler entstand 1904. Er ist bemerkenswert dadurch, daß das. 
bewegliche Glied keinen Strom führt, daß die Kontaktbank aus Federn 
besteht und daß 25...50 Wähler von einem gemeinsamen »Hauptsatz- 
schalter« angetrieben werden (Bild 17, 18, 19). Ein Federsatz der Kon- 
taktbank (Bild 17) besteht aus 4 Federpaaren: 1—4, 2—3, 6—7, 5—8. 
Die Federn 1, 2, 7, 8 sind fest, die Federn 3, 4, 5, 6 sind an den freien 
Enden gegen die festen Federn abgekröpft. Wenn der Kolben K ein- 
getrieben wird, so schließen sich 1—4, 2—3, 6—7, 5—8. 10 solcher 
Federsätze sind fächerförmig übereinander befestigt (Bild 18). Der 
Antrieb ist eine Welle S, die um 2 Lager BB schwingt. In der Achse 
der Lager liegen die Drehpunkte von 25 (bis 50) Vorwählerkolben. 
Ein solcher Kolben (113 mm lang) besteht aus einer Stange, die in einem 
Stópsel (Isoliermaterial) endet. Jenseits des Drehpunktes setzt sich eine 
Fahne an, die in der Mitte eine Kerbe besitzt. Bei Nichtgebrauch greift
	        
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