arbeiten
ſtrie ähn-
tand, der
d. h. von
ehr dafür
. wird, iſt
Senn nur
niügtliche
‘oduktion“
en Fami-
3 „s täg-
n können,
enken wir
; 900 KM,
ſe 3 M
hmen wir
5 an den
ionen ü
auft und
die ganze
Deutſchen
„in ſeinem
o liegt der
er leichten
Ilten Lager-
m den Er-
d erhalten
ß? . >
kann? Wie kommt es, daß trotz der ungeheuren, ſtetig ſtei-
genden Güterproduktion doch die große Mehrzahl des Volkes
dieſe Güter nicht erwerben kann, obwohl sie danach strebt?
Es ist im Grunde das ganze soziale Problem, das in dem
Worte „Überproduktion“ aufgerollt wird. Aber in ihm eine
Erklärung oder gar Antwort finden zu wollen, erſcheint
töricht.
3. Der Kommunismus.
A der Hoffnungslosigkeit der pſeudo-liberalen mam-
moniſtiſchen Auffassung iſt der moderne ,wiſſenſchaft-
liche“ Kommunismus erwachſen, derſeine Meisterin Ferdinand
Laſſalle und Karl Marx verehrt. In der Stiftungsur-
kunde der deutſchen Sozialdemokratie, im „Offenen Antwort-
ſchreiben“ vom 1. März 1863, ſteht das „eherne ökonomiſche
Gesetz“ im Mittelpunkt, nach dem unter der gegenwärtigen
Herrſchaft von Angebot und Nachfrage der durchſchnittiliche
Arbeitslohn stets auf den notwendigsten Lebensunterhalt
beſchränkt bleiben muß. Siegessicher konnte Laſſalle seiner
Darlegung hinzufügen:
„Dieſes Geſetß kann von niemand beftriiten werden. Ich könnte
Ihnen für dasſelbe ebenſoviele Gewährsmänner anführen, als es
große und berühmte Namen in der nationalökonomiſchen Wiſſen-
ſchaft gibt, und zwar aus der liberalen Schule ſelbſt; denn gerade
die liberale ökonomiſche Schule iſt es, welche ſelbſt dieſes Geſetz
entdeckt und nachgewieſen hat.
Dieſes eherne und grauſame Gesetz miüſſen Sie ſich vor allem
tief, tief in die Seele prägen und bei allem Ihrem Denken von ihm
ausgehen !‘
Und wenn Marx auch Malthus und das eherne Lohn-
gesetz Lasſalles nicht anerkannte, so hat doch auch das von