Atomgewichte.
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Sst. verbinden, bezeichnet man das doppelte Atom mit einem hori
zontalen Strich durch den Buchstaben, [imS hier durch einen kleinen
Strich nuten ersetzt ist] z.B. Phosphor durch — Eine weitere
Vereinfachung ist, daß man für das häufig vorkommende Wasseratom
^ setzt, und die Anzahl der Sauerstoffatome durch Punkte, die der
Schwefelatome durch Striche über den Buchstaben bezeichnet; z. B.
schwefelsaures Kupferoryd entweder durch Cu O + S O 3 oder einfa
cher Cu 8"; schwefelsaures Eisenoxyd Fe, O 3 4- 3 SO 3 oder Fe, 8 3 ;
Alaun k S 3 + Al, S 3 4- 34 A<j; Schwefelkalium K; molybdänschwef
liges Schwefelkalium k Mo. - Bei allen diesen Formeln fängt man
gewöhnlich mit dem elektropositiveu Bestandtheil an und läßt den
elektronegativen nachfolgen.
Berechnung der Atomgewichte.
1) Sauerstoff. Dieser ist hier als Einheit angenommen und
sein Atomgewicht — 100 gesetzt. Andere nehmen den Wasserstoff als
Einheit, für den deshalb Lab. X auch die Zahlen berechnet sind.
2) Wasserstoff. 6,2098, folgt theils aus einer Vergleichung
des spezifischen Gewichts mit dem des Sauerstoffs; theils aus der
Reduktion eines genau gewogenen Gewichts reines Kupferoryds durch
einen Strom reines, trockenes Wasserstoffgas und aus Vergleichung
des Gewichtsverlusts des Oryds, der also von dem weggehenden
Sauerstoffe herrührte, mit der Gewichtszunahme eines mit Chlor
calcium gefüllten, genau gewogenen Gefäßes, durch welches der Was
serstoff fortströmte, d. h. mit dem Gewichte des neugebildeten Wassers.
3) Stickstoff. Sein Volum, oder spez. Gewicht, 0,976 ver
hält sich zu dem des Sauerstoffgases, d. h. zu >,,026, wie sein Atom
gewicht zu dem des Ssts-, d. h. zu 100; dieses giebt 88,3,8. Da
das salpeters. Bleioxyd nach dem Glühen 0,6731 Bleioxyd zurückläßt,
worin 0,048268 Sst. enthalten sind, und die verflüchtigten 0,0269 Th.
Salpetersäure 5mal so viel Sst. oder 0,24,34 enthalten, so bleibt
für den Stickstoff o,o8556. Der Stickstoff in der Säure verhält sich
zu dem Sauerstoff derselben, wie 2 Atome Stickstoff zu 5 At. Sst.,
vder zu 5oo; daraus erhalt man für das Atom Stckst. die Zahl 88,61.
4) Schwefel. Da die Schwefelsäure aus 8 4- 5 O besteht, so
wurden ,00 LH. Blei in einem gewogenen Platintiegel in reiner Sal
petersäure aufgelöst, mit Schwefelsäure gemischt, abgeraucht und
geglüht. Vier solche Versuche waren erst in der 5ten Ziffer verschie
den; sie gaben im Mittel ,46,44 LH. schwefels. Bleioxyd. Nun hält