=
: N er ap a /
>:
Les
A R
SA Ti
er
NT
SB.
N s
FE
LUN
ONE
226
einzigen Blume ſind zwei Streifen ſolcher Filamente
erforderlich. Man colorirt ſie blau an der Spitze
und purpurroth an der Baſis, indem man einen ent-
ſprechenden Raum zwiſchen den beiden Farben läßt.
Man drü>e nun die beiden Streifen ſauber um den
vorher gefertigten Boden herum, biege fie nad) rüd-
wärts und regulire ſie mit der Spize der Nadel.
Zunächſt werden nun 5 Blumenblätter in gleichen
Abſtänden befeſtigt; die längſten und fihmälften der
beiden Reihen werben zuerft, und die andern 5 une
mittelbar dazwiſchen geſeßt. Der Kelch wird aus
hellgrünem Wachs geſchnitten und beſteht aus dret
Spitzen , welche mit dem Kopfe der Nadel überrollt
und an dem Hintertheile der Blume befeſtigt werden.
$. 121. Die citronengelbe Ro ſenpappel.
Dieſe Blume muß aus ſehr dünnem citronen-
gelben Wachs gefertigt werden. Zu einer völlig auf-
geblühten Blume ſind 30 kleine Blumenblätter und
7 große erforderlih. Jedes Blumenblatt wird am
untern Ende mit dem hellgelben Farbpulver ſchattirt.
Man frümme jedes Blumenblatt mit der Spige der
Nadel und biege das eine Ende nah vorwärts, das
andere na< rü>wärts. Man ſ{<lage einen Streifen
citronengelbes Doppelwahs um das Ende eines
Stüces Draht von mittlerer Stärke und forme den-
ſelben zu einer Spige. Die 30 kleinen Blumenbläts
ter werden zuerſt befeſtigt, ſo daß fie eine völlige
Roſette bilden. Die großen Blumenblätter werden
auf dem Rü>en befeſtigt und mit dem Kelch aus
grünem Doppelwachs vollendet. Halb aufgeblühte
Blumen werden ebenſo gefertigt, nur nah einem klei-
nern Muſter geſchnitten. Die erſten Knospen wer-
den maſſiv aus grünem Wachs geformt und mit citro-
nengelbem Wachs überzogen; der Kelch wird auf
gleiche Weife an der Blume befeſtigt, dann mit Gum-
© a M CDE In er C L= CA gf a ua q Cf e pf R A Do UP pn PES