llen
iabt
lem
110,
jrch
le e
ie“)
:hes
ung
sige
ück-
veg-
uck.
lene
S3,
pod-
nat-
idet,
rtige
R. P.
. in
110,
odor
von
veil,
niol-
91;
uell -
sung,
, in
die
dem
n in
ury-
acht.
029
der
ruck-
orauf
Wothlytypie — Zeichnen direkt auf Zink.
315
dann das mehrfarbige Bild mit einem Male auf den endgültigen
Bildträger, in der Art wie beim Kohledruck, übertragen wird (174,
1905 S. 132). — Eine Maschine zur Herstellung von Gelatine-
bildern nach Art des Woodburydruckes, welche die Massenherstellung
in grofen Formaten ermóglicht, ist in dem D.R.P. Nr. 118475
ab 9. Juni 1899 von Stephan Faujat und Paul Charles in Frank-
furt a. M. beschrieben. Vgl. 2, 1901 S. 871 mit Abbild.; 110,
1902 S. 642. — Literatur: , Die Photoglyptie oder der Wood-
burydruck.“ Von L. Vidal. Verl v. W. Knapp in Halle a. S. 1897.
Preis 6 Mk.
Wothlytypie, ein photographisches Kopierverfahren mittels
Uransalzen nach J. Wothly in Aachen; von demselben wurde das
Verfahren auch , Kollotypie* benannt. Vgl 185, 1863 S. 39.
Xerographie oder ,, Trockendruck“. Der Kopierdruck mit ge-
fárbten Unterlagsbláttern. Nach Malling Hansen in Kopenhagen.
Vgl. 154, 1873 S. 41.
. Xyloautographie, eine Autotypie (s. d.) mit xylographischer
Uberarbeitung. "Vgl. z. B. die Beilage von Meisenbach, Riffarth & Co.
in München (39, 1900).
Xylographie, s. Holzschnitt.
Zeichnen (Retusche) direkt auf Zink wird ausgeführt: 1) in
derselben Art wie bei der Lithographie mit lithographischer Tusche
auf glatt geschliffenen (oder besser auf mattierten) oder auf gekörnten
Platten mit lithographischer Kreide für den Flachdruck, s. ,, Zink-
flachdruck*. — 2) An bereits am Zink vorhandenen Umdrucken
kónnen die ausgebliebenen (abgerissenen) Linien dadurch ergänzt
werden, daß man die Platte dünn gummiert, trocknet, die Linien
durch die Gummischicht und etwas in das Zink einritzt, mit
Umdruckfarbe bestreicht und abwáscht; die Farbe haftet nur an
den gerissenen Linien. Nach Albert Bauer (184, 1901 S. 184).
Beim Steindruck ist dieses Verfahren schon lingst im Gebrauche
stehend. — 3) Für Hochätzungen auf Zink wird die Nachbesserung
ganz einfach mit einer in Terpentin gelösten schwarzen Druckfarbe
durchgeführt; dann wird mit wachshaltigem Asphaltpulver einge-
staubt und erwärmt. — 4) Für Zeichnungen mit der Feder wird
nach 156, 1894 Nr. 61; 110, 1895 S. 532 folgende Lósung ver-
wendet: 25 g Benzol, 50 g Terpentinól, 20 g Asphalt, 2 g dickes
Olivenöl in 10 g Chloroform gelöst. — Das Zeichnen ist entschieden
leichter durchzuführen, wenn die Platte mattiert wird, was (bei
Hochätzungen) auch erst nach dem Fertigstellen eines Umdruckes