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III. $1 « j) i t f l.
Von dem Messen der Winkel.
Winkelmessinstrumente im Allgemeinen.
Die Messungen auf der Erdoberfläche, die sich allenthalben an
die Resultate der astronomischen Messkunst anschliessen, haben
diesen auch ihre Winkelmessinstrurnente entlehnt, insoweit sogar,
dass nicht allein beide Arten von Instrumenten nach denselben Grund-
principien construirt sind, sondern dass die bei genauen Messungen
der ersten Art sehr gebräuchlichen sogenannten Universalinstru
mente zugleich zu astronomischen Beobachtungen dienen.
Quadrant und Tollkreis.
Das erste brauchbare astronomische Messinstrument war der
Mauerquadrant, der den Namen daher hat, dass sein Körper
an einer in der Mittagsebene stehenden Wand befestigt war. In
Verfertigung dieser Instrumente haben bekanntlich Graham, Rams-
den und besonders Bird sich ausgezeichnet, von welchen der
letztere den so berühmt gewordenen Mauerquadranten zu Green
wich verfertigte. Man gebrauchte indess auch bewegliche Qua
dranten. *— Weil jedoch bei einem Theile des Kreises die Ver
änderungen durch Temperatur, eigenes Gewicht, Excentricität u.s.w.
mehr Irregularitäten, als bei einem in allen seinen Theilen sym
metrischen ganzen Kreise erzeugen müssen; so folgt von selbst,
dass auch die vollkommensten Quadranten, bewegliche‘oder unbe
wegliche, dennoch nicht den hohen Grad von Genauigkeit erreichen
können, als die sogenannten ganzen Kreise, welche ausserdem
weit mehr Hülfsmittel darbieten, die Richtigkeit der Aufstellung zu
sichern, und die darin, so wie im Instrument selbst etwa sich vor
findenden Fehler genau kennen zu lernen. — Es ist daher ein