Erzeugung und Verwendung von Reliefs mittels des Pigmentverfahrens etc. 491
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0. Volkmer, „Die Photogalvanographie“ 1894). Die heliographische
Kupferätzung hat jedoch für die Zwecke des Kunstverlages, Gemälde
und Halbton-Reproductionen aller Art, die Photogalvanographie in den
Hintergrund gedrängt.
Die Abformung der mittels Pigmentverfahrens hergestellten Reliefs
in weiches Blei (unter Anwendung hydraulischer Pressen) und Druck
von Bildern mittels transparenter Gelatinefarben aus diesen Bleihohl-
formen führt zur Photoglyptie oder dem Woodbury-Druck, wie
man das Verfahren nach seinem Erfinder nennt. Dieses Verfahren ist
etwas umständlich auszuführen und vermag wegen der etwas höheren
Herstellungskosten und geringeren Eignung zur Massenproduetion nicht
erfolgreich mit dem Lichtdrucke zu concurriren, obschon seine Resultate
ausnehmend schöne sind. Leider ist der Woodbury-Druck. in Deutsch-
land und Oesterreich nicht im Betriebe vorfindlich, mit Ausnahme einer,
zu Versuchen und Lehrzwecken dienenden completen Kinrichtung an
der k. k. Lehr- und Versuchsanstalt für Photographie und Reproductions-
verfahren in Wien, welche Anstalt die Einrichtungen des Braun’schen
Etablissements in Dornach erworben hat. Kin vorzügliches Werk über
dieses Verfahren ist Vidal’s „Photoglyptie“ (Paris, bei Gauthier-
Villars), deutsch bei W. Knapp in Halle a. S., worauf hiermit ver-
wiesen wird.
EC: ZUE
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(siehe
18 Aus-