Full text: A=A bis Goethes Weisheit (1. Band)

Glüc.. franz 
re Be eine Veränderung erfährt. Die Ausdehnung des Geschlechts- 
A und unterschieds auf die unbelebten Dinge läßt sich oft so er- 
Sim klären, daß bei einer Übersetzung das Geschlecht mitübersetzt 
sches worden sei; aber ein Sinn ist in die Geschlechtszuteilung an 
And die Wörter nicht hineinzubringen. Man kann nicht andre und 
Yin nicht bessere als historische Gründe dafür anführen, daß wir 
tt Wie z. B. der Stamm, der Stempel, die Wurzel, die Rinde, das 
eupersi- Blatt, das Holz sagen müssen. 
en Ge- Es scheint mir ein aussichtsloses Unternehmen zu sein, 
und so wenn wir die Definition des Geschlechtsbegriffs in einer Sprache 
en For- suchen wollen, die diesen Begriff so sinnlos auf ihre eignen 
es Gestalten angewendet hat. 
es Nee Glück, — Das Wort erweckt zwei gänzlich verschiedene 
enn 6 Vorstellungen, je nachdem es von dem Zustande eines Men- 
ird; le schen gebraucht wird oder von den Umständen, welche diesen 
kr, der Zustand herbeigeführt haben (vielleicht herbeiführen können). 
sprüne In der zweiten Bedeutung ist Glück von Zufall nicht sehr ver- 
eutralen schieden; das wird besonders deutlich im Französischen, wo 
hasard zwar der allgemeinere Ausdruck ist und auf jedes Ge- 
das nuf schehen angewandt werden kann, foriune und sort ausschließ- 
xonnte, lich vom Zufall ausgesagt wird, der menschliche Wesen be- 
rennt trifft, wo aber bonne und mauvaise fortune ursprünglich im 
(echtern Sinne eines günstigen und eines ungünstigen Zufalls gebraucht 
‚uch für wurde. Ähnlich kann im Englischen fortune und Iuck von 
bewußte beiden Möglichkeiten des Zufalls ausgesagt werden. Schon im 
; eben Lateinischen giebt es eine secunda und eine adversa fortuna; 
Karen) im Griechischen eine tvxn dyadn nur daß da die Vorstellung 
worden von einem günstigen Ausgang noch mehr überwiegt; wie denn 
vei cal auch im Deutschen Redensarten wie schlechtes, wechselndes 
pr Glück erst wieder Übersetzungen romanischer Redensarten 
En sind. Denn daran kann doch wohl kein Zweifel sein, daß 
at Glück etymologisch mit gelingen zusammenhängt und auch im 
nn objektiven Sinne von Hause aus den günstigen Zufall bedeu- 
i tete (ließe sich Glück schon in einer althochdeutschen oder gar 
Na gotischen Form nachweisen, so würde ich an eine Lehnüber- 
bzk UA)‘
	        
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