Full text: Von den ältesten Zeiten bis zum Ausgange des achtzehnten Jahrhunderts (24. Band, 1. Abteilung)

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u De nwiaimge geschihle der Erde nach großen Epochen darzu 
cXx stellen ist der Forschung je länger, je mehr gelungen; sie kann in nicht 
il wenigen Fällen nachweisen, wie sich die höheren Organismen aus 
* niedriger stehenden herausbildeten und auch die über der frühesten Ge— 
— schichte der Menschheit so lange verbreitete Dunkelheit scheint sich nach 
und nach aufzuhellen. Noch wissen wir freilich nicht, in welcher Erd— 
periode der Mensch aufgetreten ist, noch ist es nicht möglich, die Urform, 
in der dies geschah, in ihren Einzelheiten zu beschreiben, das aber dürfte 
eststehen, daß es eine einzige Form ist, von der die verschiedenen Menschen— 
assen abstammen, eine Form, die einer der ältesten dem Säugetier 
zukommenden ähnlich gewesen sein dürfte. Die frühesten Urkunden 
ur einer Geschichte sind Knochenreste, die auf uns gekommen sind und 
deren geologisches Alter sich genau bestimmen läßt. Der jüngste der— 
artige Fund, der vor einigen Jahren in der Nähe von Heidelberg gemacht 
worden ist, hat feststellen lassen, daß dieser Homo Heidelbergensis be- 
p reits während des älteren Diluviums, wahrscheinlich aber bereits wäh— 
end des Pliozäns lebtel). Es ist bis jetzt zwar nur ein Unterkiefer von 
ihm gefunden worden, aber aus seiner Untersuchung hat sich ergeben, 
daß er nicht vom Pithekanthropos, dessen Reste in den tertiären Schichten 
Japans gefunden wurden, abstammt, sie hat auch seine Abstammung 
vom Dryopithecus, die Schwalbe?) befürwortet, höchst unwahr— 
scheinlich erscheinen lassen. Diese stellen sich vielmehr als Parallel— 
formen jenes ältesten Vertreters der Gattung Homo heraus, und sollten 
ns Funde menschlicher Reste aus noch früheren Zeiten jemals be— 
chieden sein, so würden sie nach Schoetensack uns die gemein— 
samen Muen sämtlicher. Rimaten. teugen Eher 
V Schoetensack, Der Unterkiefer des Homo Heidelbegere auge 
anden von Mauer bei Heidelberg. Leipzig 198 
Schwalhe, Die Vorgeschichte des Menschen. Braunschweig 1904. — 
Müller de la Fuente Te Lugeshihtede Lhe , 
107. 
Gerxland, Geschichte der Physik
	        
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