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Burzel gehoben worden, vielmehr hat diese selber sich emporgehoben, indem sie
ganze die Sinnlichkeit in immer höherer Ordnung unter sich begriff.
ühende Die Bibel selber sagt, daß es so zugegangen. „Und Gott sprach,
halb. es werde Licht, und es ward Licht. Und Gott sah, daß das Licht gut
nährt war; da schied Gott das Licht von der Finsternis. Und nannte das
heute, Licht Tag und die Finsternis Nacht.“ Und so geht es weiter und gehts
andrer noch heute fort. Gott schuf vor allem erst das, was macht alles sicht—
statt bar; ja was allein ist sichtbar, den Grund, den Stoff, das Wesen, den
ausend Gegenstand, das Mittel der Sinnesanschauung, hiermit der Sinneswelt.
eitende Er spricht, da istss getan. Nun folgt erst die Betrachtung; Gott sieht,
was er getan, und wie er findet, daß es ist gut getan, so baut er
h des darauf weiter; es folgt die Unterscheidung; es solgt auch die Benennung;
lichkeit so geht es immer vorwärts; er macht die Himmelslichter und setzt zuletzt
lnfang ihm selber den Menschen gegenüber, mit Geist von seinem Geiste, und
en wir spricht fortan mit ihm, dem Geist von seinem Geiste, dem Ebenbilde
in eine seiner, und waltet der Geschicke, die er in ihm erlebt. Bis dahin hat sein
wie es Geist nur mit den Dingen, in den Dingen der Sinneswelt gesprochen;
i; erst und seine Engel, die vorgeschaffenen, taten also; bewußt von Anfang an,
l jedoch nicht mit Bewußtsein sich wendend rückwärts aufs Bewußtsein.
n, lie
au G. Die Güte Gottes und das üÜbel in der Welt.
innes⸗ Ist das oberste Wesen ein selbstbewußtes, so würde es sich mit
zereitet einem bösen Willen nur selber schlagen; denn wogegen kann es diesen
zahnen Willen wenden, als gegen sich, da alles in ihm. Sein Wille kann nur
gleich, gut sein; und weil er alles in eins erblickt und übersieht, so fehlt ihm
t, und nicht das Wissen zur Erleuchtung dieses Willens. Doch gibt es Böses
n ein⸗ in der Welt, nach unsern Begriffen Böses; wir können es nicht weg⸗
Denken schaffen, und möchten es doch wegschaffen. Wer hat noch ergrübelt, wies
ir daß mit seinem Ursprunge steht? Wie sichs verträgt mit dem, was wir von
efühls— Gott fordern? Es ist eine harte Frage, und noch bisher zu schwer
l Gott gewesen für die Welt.
Aber Wenn Gott das Übel, den Schmerz des Menschen und die Sünde
unkten, gewollt hat, so ist er ein böser Gott.
s mag Wenn Gott das Übel zugelassen hat, da er es doch verhüten konnte,
nd sich so ist er ein fauler Gott.
durch Wenns wieder seinen Willen kam, so ist er ein schwacher Gott.
ick ein, Wie wirr ich mich da hinaus? Ein jeder hersuche es in seiner
s auf; Weise, rechtfertige Gott, wie ers vermag; mir düntts am besten so:
empor⸗— Das Übel kam nicht durch Gottes Willen in die Welt; sein Wille
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