Full text: Fortschritte in der Metallographie

inten 
er A hypothetische 
Sn ar 5 Streckgrenze 
aus- Umwandlungsverstärkte 
it Keramik (spröd) 
der Jmwandlungsverstärkte und 
jer = | Keramik optimierte Keramik 
O (spröd) -quasiduktil) 
sd x 
azt- Metall (duktil) 
ler 
teile 
21- Teen 
un- Dehnung 
Bild 7 Schematische Erläuterung zur Zähigkeitsverbesserung. 
die Poren, Mikrorisse etc. beeinfluBt. Diese bewirken energieverzehrende 
sedingt. Prozesse wie RiBverzweigung, Bildung und Vergrößerung von Mikrorissen 
u. dgl. Eine Erhöhung des Rißwiderstandes bedeutet im Zusammenhang mit 
* Bild 7 einen Schritt in Richtung auf die hypothetische Streckgrenze. 
Zn Aber auch in diesem Falle breitet sich der Riß nach Erreichen einer 
ik kritischen Spannung katastrophal aus. Erst wenn die vorhandenen In- 
Edie homogenitdten auch bereits laufende Risse aufhalten, kann der Steil- 
i abfall in den Kurven in Bild 7 verhindert und ein metallihnlicher Ver- 
Sti lauf ("quasiduktil") erreicht werden. Die damit verbundene Erhöhung 
In des Bruchwiderstandes (RK; Wert), ermöglicht bei gleicher Fehlergröße 
eine höhere Belastung, was gleichbedeutend mit dem Verlauf der schema- 
eo tischen, gestrichelt eingetragenen Kurve II in Bild 6 ist. 
ta- Es zeichnen sich also Möglichkeiten zur Verbesserung des Bruchwider- 
pers standes von Keramiken ab, die nicht an das Kristallgitter geknilipft sind 
ast- und damit auch auf andere Sprédstoffe wie die Glédser zu übertragen 
ukti- sind. Wichtige Beispiele fiir solche Verstdrkungsmechanismen sind die 
n= Faser- und die Whiskerverstdrkung, die Devitrifikation und die Umwand- 
ungen lungsverstédrkung (13). Alle diese Mechanismen beruhen prinzipiell auf 
hrei- der Absorbtion von Bruchenergie. Aus werkstoffwissenschaftlicher Sicht 
ariiber ist der Einbau möglichst vieler sich ergénzender Bruchenergie-Absorber 
achtung günstig. Als Beispiel soll hier das Konzept der Umwandlungsverstärkung 
vor besprochen werden. 
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