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ST/ dann identisch sind, so müssen sich auch die Flächen SBC
und SB'C' decken.
§ 229-.
Aehnliche Polyeder sind solche, die von gleich vielen
ähnlichen und übereinstimmig liegenden ebenen Figuren unter
gleichen Flachenwinkeln eingeschlossen werden. Man wird so*
gleich sehen, daß die letzte dieser Bedingungen bei den Te
traedern und bei den Pyramiden überhaupt aus den beiden
ersten folgt *).
§ 2.30.
wenn die Dreiecke, welche irgend zwei homologe
Ecken zweier Tetraeder bilden, einander ähnlich und
von übereinstimmiger Lage sind, so sind beide Tetrae
der ähnlich. Sie sind es auch dann, wenn zwei Fla
chen des einen zweien des andern ähnlich sind, in bei
den Rörpern eine übereinstimmige Lage haben und
gleiche Flächenwinke! bilden.
Beweis. 1) Wenn die Dreiecke SAB und S'DE, SAC
und SDF, SBC und S'EF^ Fjg. 126, ähnlich sind und in bei
den Tetraedern eine übereinstimmige Lage haben, so wird,
wenn man auf der Kante S'D, die der Kante 8A homolog
ist, S'A' SA nimmt und durch den Punkt A' die Ebene
AB'C' der DEF parallel legt, im Tetraeder 8DEF ein dem
selben ähnliches und dem SABC vollkommen gleiches Tetrae
der S'AB'C bestimmt.
Denn es ist klar, daß wegen des Parallelismus der Ge
raden AB' und DE, A'C' und DF, B'C' und EF (215) die
*) Hr- Cauchy, der schon S. 150 erwähnt ist, hat im sechzehn
ten Heft des Journal de FEcoIe polyteclmlque gezeigt, daß dasselbe
von allen convexen Polyedern gilt, was in den Elementen des Eu-
klides ohne Beweis vorausgesetzt und auf alle Polyeder ohne die
Einschränkung ausgedehnt war, deren Nothwendigkeit schon Robert
Simson anerkannt hatte. Man vergleicheHrn. Legendre's Geo
metrie. V e rf.