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Ta wisse Grenze nicht überschreiten ; sie sind für kleine Gefälle nicht so
eh, vortheilhaft als für grössere und geben bei ganz kleinen Gefällen
WS einen sehr geringen Nutzeffekt, bei grösseren Gefällen leisten Je-
doch die Wasserräder ungefähr eben so viel als die Turbine, was
Val zwar durch die von Morin mit Turbinen und Wasserrädern ange-
Mn. stellten Versuche nicht bestätigt wird, wovon aber die Ursache
sehr in dem Umstande zu suchen ist, dass die Wasserräder, mit welchen
air die Versuche angestellt wurden, schr unvollkommen und meistens
INES fehlerhafte Construktionen genannt werden müssen, die es in der
sind "That nicht verdient haben, dass sich ein so intelligenter Beobachter
hlig- mit ihnen beschäftigt hat.
drei Das Rad von Poncelet ausgenommen, haben alle übrigen Was-
| VEl- serräder eine 'constante Peripheriegeschwindigkeit von ungefähr
1°5»., daher ist die Anzahl der Umdrehungen, die sie per 1‘ machen,
weilel, insbesondere bei den grösseren Rädern gar nicht gross, es sind
ommt, demnach meistens oder doch oftmals mehrere Uebersetzungen
schine nothwendig, um die für den Betrieb der Arbeitsmaschinen erforder-
» und lichen Umdrehungsgeschwindigkeiten der Transmissionswellen zu
nord- erreichen. Die Turbinen dagegen bedürfen in der Regel nur sehr
iSpie- einfache Transmissionen, weil sie einen schnellen Gang haben.
Die Gleichförmigkeit der Bewegung ist meistens, und insbe-
ir von sondere bei grossen hölzernen Rädern, die sehr leicht unrund oder
il der wenn sie während eines Tages nicht in Gang und nur zum "Theil
in die mit Wasser in Berührung waren, ungleich schwer werden, nicht
ellung sehr gross. Die Turbinen dagegen empfehlen sich durch den hohen
wer, Grad von Gleichförmigkeit, der ihnen unter allen Umständen zu-
e des kommt,
rösser Die Geschwindigkeit der Wasserräder kann sich zwar ohne
Four- merklichen Nachtheil für den Effekt von der vortheilhafteren ent-
(“yet fernen, bei den Turbinen ist dies jedoch in einem viel höheren
Maasse Grade der Fall.
ne der Bei allen diesen Vergleichungen sind die Turbinen vortheilhafter
n. bei zum Vorschein gekommen, als die Wasserräder; es gibt aber auch
„ Eine Vergleichungspunkte, hei denen sich das Gegentheil zeigt.
mässig So z. B. arbeiten die Wasserräder mit kleinen Wasserquantitäten
noch vortheilhafter als mit grossen, der N utzeffekt den sie entwickeln, nımmt
pielige daher in einem geringeren Grade ab, als die Wassermenge, welche
| auf sie einwirkt. Dies ist eine Eigenschaft, die den Turbinen nicht zu-
Vom kommt, und welche vorzugsweise von hohem Werth ist, wenn die
in Wassermenge der Kraftquelle veränderlich ist, und zu gewisser
erräder Zeit zum Betrieb der Maschinen kaum hinreicht.
* N Eine andere sehr gute Eigenschaft der Wasserräder ist, dass
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