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nichts bleiben auch von vielen Büchern nur wenige übrig, die unserer
egen? Seele Freund werden können.
eden; In wahrhaft religiösen Zeiten mögen sich Mystiker so ver-
Dort senken können, sich so ihres eigenen Sinnes entäußern können, so
ndlich geistlich arm werden und sterben können, daß sie die Einheit der
f wie? Seele und alles Lebens mit dem göttflihen Urgrund lebendig
zissen? ers<hauen, „erleben“. Das sind die wahren Magier. Das ist die
„Unio mystica“, das Hingenommensein in Gott. Die Seele
ntflich öffnet si< als „Braut Gottes“ dem Urgrund des Daseins und
eL das erlebt das wahre Leben, unaussprechbar in Worten, Es ist das,
<hsten was am Ende des „Faust“ iriumphiert:
nsiler- „Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis,
ff = Das Unzulängliche, hier wird's Ereignis.
en, in Das Unbeschreibliche, hier wird's gefan;
kann Das Ewig-Weibliche zieht uns hinan.“
Men- Nicht das Ewig/-Weibliche, wie es immer mit gemeinem
ander. niederem Gefühl gefaßt wird; sondern als das Ewig-Weibliche
zjiligen will es geahnt und erlebt sein. Das ist der Sinn dessen, von dem
heilig, wir oben sagten, es werde Sakrament. Das ist dann auch
der heilige Sinn der Ehe und des Kindes, was damit, daß man es
zischen als eine soziale Institution ansieht, nicht seinen Sinn erhält: so
: dorf, wenig jene der äußeren Bestimmung bedarf, um ein Saframent
r man zu sein. Vielmehr ist sie ein heiliges Symbol jener Jdee der
4deen, „jungfräulihen Seele“, die als Gottesmutter mit dem heiligen
n, den Kind auf dem Arm über allen Himmeln thront. Wer das mit
in == seiner Kunst bis ins Tiefste darstellen, wer es in Wort und
wohl- Bild uns nahebringen, es wahrhaft in uns wecken und schauen
heidt- lassen könnte -- dieses innerste, reine, mütterliche Wesen des Lebens
1x das und der Wahrheit, die Gott in unserem Stall geboren werden
Leben, läßt =- der würde das Höchste und Herrlichste gesagt haben, was
< von vom Lebenwollen und von Magie zu sagen ist,
über- Wird so, von innen gesehen, alles äußere Dasein Gleichnis
vater? des Ewig/Guten, so wird auch Leben und Wissenschaft in den
n und höheren Dienst gestellt: es wird der Weg gezeigt, da man zu einer
» leicht wahren Erforschung des Lebens zu einer Kenntnis der wahren
darum Magie gelangt. Alles sucht nach Leben, nach seinem Leben. Im
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