Full text: Geschichte der Künste und Wissenschaften seit der Wiederherstellung derselben bis an das Ende des achtzehnten Jahrhunderts (8. Abtheilung, I, [2], 7. Band)

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Specifiihe Wärme. 
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Muf die wichtige Lehre der fprcifilchen Wärme 
Bärte fchon der Berfuch des Herrn Boerhaave 
(6. V. S. 47.) leiten Fönuen. Auch aus Herrn de 
Eücs Berfuche, welchen er im Winter von 1754 bis 
1755 anftellte, Tief fich darauf fhließen, Er ließ nänts 
lich Wafjer in Trinkgläfern gefrieren, in welche er 
Thermometer gefiellt hatte, deren Kugeln folglich mit 
Sis umgeben wurden. Indem er nachher diefen 
Meinen Apparat ans Feuer brachte, fo fliegen die Thers 
mometer bis zum Augenblicke des Schmelzens des Eis 
fes, und blieben daben fo lange flehen, als das Cis 
völlig gefchmolzen war *). Auch hat wirklich nachher 
Herr de Eüc den erften Gedanken von der fpecififchen 
Wärme mit ausdrücklichen Worten gedußert. Ce 
Bemerkt im Yahre 1772., daß er Öleichheit der Wärs 
me in Körpern von verfchledener Temperatur für nichts 
anders halte, als für eine gleiche Abneigung, Feuer 
aus fich zu laffen, oder neues aufzunehmen “). DBeys 
nabe zu gleicher Zeit mit Herrn de Lüc machte D 
DB fack zu Edinburgh diefelbde Entdeckung, welche er 
im Sabre 1757., ohne fie jedoch Öffentlich bekannt zu 
machen, in feinen Borlefungen vortrug. Er beflimmte 
nämlich durch einen Berfuch, den nachher Cra ms 
Ford angeführt hat, daß eine Cismaffe von 32° Fahs 
renb. mit eine gleichen Maffe Waffer von 172° vers 
mifcht ganz fchmelze, und die Mifchung doch nur die 
Temperatur von 32° behalte, daß mithin 140° Wärs 
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‚) Unterfuchung, Aber die Atmofphäre, Zh.1. 6,438 6-8. 
a) Eöendaf. ZH. 11. 9.973.
	        
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