Heilquellen und Kurorte. 9
III. Flussbadeinrichtungen.
Aare: Interlaken. — Arve: Plainpalais. — Glatt: Buchenthal. — Klön:
Richisau. — Limmat: Baden. — Reuse: Chanelaz. — Rhein: Schweizerisch Laufen-
burg; Mumpf; Rheinfelden. — Rhone: Genf; Lavey. — Weissbach: Weissbad.
IV. Kaltwasserheilanstalten und Einrichtungen zu Kaltwasserkuren.
Albisbrunn; Brestenberg: Brüttelen; Buchenthal; Mammern; Mühlegarten;
Paradies oder St. Leonhard bei St. Gallen; Plainpalais; Schönbrunn; Tiefenau:;
Wabern; Waid (St. Gallen).
V. Anstalten, in welchen auch Soolbäder zu haben sind.
(S. Muriatische Quellen.)
VI. Anstalten zu verschiedenen Kuren.
Ausser den obgenannten Kaltwasserheilanstalten Albisbrunn , Brestenberg, Brüttelen,
Buchenthal, Mammern, Mühlegarten, Paradies, Schönbrunn nennen wir hier noch St. Carli
bei Luzern; Chanelaz; Colombettes; Haslach: Rosengarten; Schönenbuch.
VII. Orte, wo Traubenkuren gemacht werden können.
Kanton Aargau: Brestenberg; Rheinfelden. — Kanton Bern: St. Petersinsel. —
Kanton St. Gallen : Berneck; Weesen; Wallenstad. — Kanton Graubünden: Seewis. —
Kanton Neuenburg: Chanelaz. — Kanton Thurgau: Mammern. — Kanton Waadt:
Aigle; Bex; Montreux; Vevey. — Kanton Wallis: Sierre; Sitten (Sion).
VIII. Orte, an denen man Erdbeeren kurmässig gebrauchen kann.
Churwalden; Felsenegg; Interlaken; Mammern.
Zur nähern Erläuterung dieser Klassifikation fügen wir die folgenden chemischen
Tabellen bei; doch haben wir in dieselben nur die wesentlichen, die Quelle charak-
terisirenden Bestandtheile aufnehmen können. Auch in diesen Tabellen haben wir
— wie in der Klassifikation — solche Quellen, welche wegen ihres mehr oder min-
der reichen Gehaltes an wirksamen Bestandtheilen verschiedener Art unter verschie-
dene Klassen rubrizirt werden könnten, an den betreffenden Stellen unter der Veber-
schrift „zur Vergleichung“ aufgeführt. In einer besondern Rubrik ist angegeben, welche
Stelle die verglichene Quelle in meinem System einnimmt, mit anderen Worten, welches
die Hauptstelle der Quelle im System ist. Die Analysen sind auf 1000 Gramme be-
rechnet, die Gase in Grammen und Cubikeentimetern ausgedrückt.
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