|. Wohnung und Wohnungseinrichtung, ($ 28.) 51
ch nicht
liegen.
Sicht ge
Werne his
* Mobiliar,
af (eg8n-
St wurde
der Schön-
"ühmlicher
fen Alter.
Sr Yımmt.
hndertan
LM
1 ven, Tech-
em, Ba, II,
BE
Tr al nener
Zweite Anl,
rer, Fünfte
GNV-LNER,
SPTTEREED
zerna; Meten
2, L7ERBARD
ienzschen
Atrhänloel-
ren. Tnstimut
“re archen-
4 Ze,
at Ds The
aore self 135,
zeig 1539 —
ze seit 153
„hr seit 174
1 Zeit,
vr Urgrieche
en ZED Me-
(91.20 VOM
zig, die der
ck In der
zpehen, AUS
Aanzen mit
wazet (090
„8 Schlacht»
5 Ubsidian
‚rsehichten
„steme) I
„an Trol
Mykenae, Tiryns, in den Schuttschichten der Akropolis von Asine und von
Athen, und ebenso sogenannte Kornquetscher (kugelförmige Steinwerkzeuge)
aus Granit, Quarz, Porphyr oder Diorit, kegelförmige Spindeln, am Spinn-
rocken verwendet, aus blauem oder grünem Stein, sogenannte Spinnwirtel;
Steinhämmer, Streitäxte und andere Gegenstände der neolithischen Periode
;eilen die ältesten Ansiedelungen Griechenlands, die man jetzt durch Aus-
zrabungen kennen gelernt, mit den schon länger bekannten Uransiedelungen
“Pfahlbauten) im übrigen Europa und in Asien, ebenso die Feuerzeuge, aus
zwei aneinander zu schlagenden Steinen oder aus 2 Hölzern bestehend,
Jeren eines, späterhin &ox«xg&x, or0og&us (Schol. Apoll. Rhod. I 1184) genannt,
die Unterlage bildet, während das andere, härtere und spitze, zouravor,
r&g&TQ0v, in einem mit Zunder gefüllten Loch jener Unterlage (zr00V) ge-
Ireht wird.') — Das Rohkupfer, das „proethnischste aller Metalle“ und
allenfalls seine Bearbeitung mittelst Steinhimmer zu Ringen, Armbändern,
auch Beilen und Äxten, mochte den Urgriechen in der Urheimat nicht un-
gekannt geblieben sein; allein das metallarme Land, in das sie einzogen,
lieferte zunächst nur spärliches Material an Kupferkies; von Bergwerkbau,
ler sich nachmals in Euboea lohnte, war keine Rede.?) Dafür boten ihnen
um so mehr die reichen und trefflichen Thonlager Ost-Griechenlands von
Anfang an ein gefügiges Material, an welchem frühzeitig die angeborene
‚echnische Geschicklichkeit sich weiter entwickeln konnte, so dass das Haus-
zeräte an Mannigfaltigkeit gewinnen musste. Die Funde von Thonwaren
ın Jalysos, auf Kreta, Kypern und anderen Inseln des ägäischen Meeres
is nach Attika und Boeotien hinein reichen teils in die neolithische Periode
zurück, teils zeigen sie — und zwar als Fabrikation irgend einer Küsten-
zegend — vorwärts auf die Periode, die wir die‘ mykenische Kulturperiode
ı1ennen dürfen; die unbemalten Gefässe, die vor ihrer Brennung in eine
\uflösung schwarzen Thons getaucht waren, mit eingeritzten und einge-
Jdrückten Linien stehen mit der praehistorischen Töpferei Nordeuropas in
Zusammenhang, die Gefässe aus rotem oder blassem Thon mit dunkel-
orauner und violetter Farbe, matt bemalt und geometrische Muster dar-
bietend, deuten auf den Orient, Innerasien und Phoenikien unzweifelhaft
ain. Sie sind teils aus der Hand, teils auf der Drehscheibe gemacht.?)
Jnsere Aufgabe ist hier nur die verschiedenen Hauptarten von aufgefun-
lenen Gefässen anzugeben, die auf das Privatleben jener Zeiten einen Rück-
schluss gestatten: Kochgefässe, meist mit senkrecht durchbohrten Auswüchsen,
zum Aufhängen bestimmt, viele mit einem Deckel verschliessbar. meist
’) Fr, REuLsAUx, Über den Einfluss der
Maschine auf den Gewerbebetrieb, in Nord
and Süd IX 110 ff.; M. Piancg, Die Feuer-
zeuge der Griechen und Römer und ihre Ver-
wendung zu profanen und sakralen Zwecken.
Stuttgart 1384, woselbst Anführung der hieher
zehörigen Litteratur; J. M. MıLLEr, Die
Beleuchtung im Altertum, Aschaffenburg
1885; Morzıs H. Morecax, Harvard Studies
vol. I init.
?) C. NEUMANN u. J. Partscy, Physika-
ische Geographie von Griechenland S. 229.
271.
3) Über die mit glänzender Firnissfarbe
jemalten Gefässe, deren Ornamentik dem
}ier- und Pflanzenreich entnommen ist, vgl.
"URTWÄNGLERS Vortrag über mykenische Va-
‚en in der Sitzung der arch. Ges. zu Berlin
1. Juli 1884; Berl. Woch. 1884 8. 1333 ff,
CHUCHHARDT, Schliem. Ausgr. S. 162.816.
‚ber reiche Funde auf Kreta aus der vor-
aykenischen Zeit Josera Hırst, Athenaeum
ır. 83135, Berl. Woch, 1888 S. 34. Über
Corbflechterei als Vorbild für die älteste
"öpferei KEKULE, Arch. Anzeiger 1890 S.
J6 ff.