Baumwollenmanufactur, 563
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5. Schleifmechanismen. Die Horsfall’sche . Schleifwalze
jient zum Schleifen der Beschläge von Tambour und. Filet.
Sie hat aufser der rotirenden Bewegung (450 Touren pro Mi-
aute, wenn der Tambour 150 Touren macht) eine hin- und
ıergehende, welche durch das Gleiten eines Halbmonds in. un-
sndlicher Schraubennuth hervorgebracht wird.
Zum Schleifen der übrigen Walzen und der Decken be-
Jient man. sich der Schleifmaschinen. Die Walzenschleifmaschi-
sen bestehen aus einer grofsen gufseisernen Trommel, welche
mit grobem Schmirgel versehen ist und rasch rotirt. Die Wal-
zen liegen in Lagern, welche vollständig verstellbar sind, so
dafs sie von der eigentlichen Schleifwalze berührt werden. Bei
den Deckenschleifmaschinen erhält die Decke durch Verwand-
lung der rotirenden Bewegung der Schleifwalze in eine gerad-
inige eine senkrecht auf- und abgehende Führung, welche
bewirkt, dafs die Decke mit ihrem Beschlag fortwährend an
ler Schleifwalze streift.
Topfstrecke mit beliebiger Anzahl von Köpfen.
{st die Anzahl der Umdrehungen der Hauptwelle 100, so
macht der erste Reifeleylinder, auf den die ‚Bewegung direct
ibertragen wird, 200 Umdrehungen; sein Durchmesser ist 30”,
2ter Reifeleylinder 27”,
ter » 3 27%.
4ter Y 27 »
Abführwalzen 60
Die Einlage in den Topf geschieht genau durch denselben
Mechanismus, wie beim Prefstopf der Krempeln.
Streckung bei Sfacher Doublirung das 9 — 12fache.
Lieferung pro Kopf circa 500 Pfd. Kraftgebrauch 0,04 bis
3,05 Pferdestärke.
Bei niedrigen Nummern erfolgt ein 2 -— 3maliges
mittleren » - „ 4—5
„ höheren ” » „ 6—8 „ Strecken.
Differentialflyer. Verhältnisse der Cylinder, Grob- und
Mittelflyer:
1ster Cylinder 29”,
2ter ” 25
3ter ” 25
ister „: 43,
2ter # 25
3ter » 25
4ter ” 25
Konusverhältnifs 125—7 5%.
Beim Feinfiyer:
B