stäben, wenn sie lang sind, mit einer zweiten Kette ge
messen. Die gemessenen Zahlenwerthe werden unmittel
bar ans die gemessenen Linien in dem Faustrisse geschrie
ben, wie die Figur zeigt. Kann man in Beziehung auf
die Are A'M die Messung nicht weiter fortsetzen, so
stecke man von M aus eine zweite Are MZ' ab, entwe
der senkrecht auf die erste, wenn dieses geht, oder, wenn
eine andere Lage derselben für schicklicher geachtet wird,
so bestimme man ihre Richtung, vermittelst Messens der
drei Seiten des Bestimmungsdreieckes A'MZ'. Um nun
die Figur zu verzeichnen, so trage man die Are am
auf, von a' an sodann die verjüngten Maaße der ge
messenen Abscissen nach a'b', a'c, a'd', u. s. w., erhebe
in den Endpuncten Senkrechte, und trage auf dieselben
die verjüngten Maaße der Ordinate», und bestimme so
die Verzeichnungen a, b, c, d, von A, B, C, 1).
An a'm setze man dann ein Dreieck an, ähnlich dem
Dreiecke A'MZ', und setze in Beziehung auf die Are
mz' die Zeichnung auf die nämliche Weise f-rt. Hat
man auf diese Weise eine hinlängliche Anzahl von Punc
ten der krummen Linie bestimmt, so verbinde man sie
durch einen steten Zug ans freier Hand mit möglichster
Beobachtung der allmählichen Krümmung.
§ 134.
A u fg a b e. Es ist ein Grundstück ABCDEFGHIKGMV
nach der Perpendicularmethode aufzunehmen (big. 89).
Ausl ösung. Man wählt als Are die längste
Diagonale, vorausgesetzt daß sich in deren Richtung gut
messen lasse, und als Ursprung einen Endpunct dersel
ben; zuweilen ist cs jedoch geeigneter nicht gerade eine
Diagonale als Are anzunehmen. Durch die Annahme ei
ner Diagonale als Are bezweckt man nur, daß zwei Ecke
der Figur als auf der Are liegend leichter bestimmt
werden. Man mißt von A nach G, sucht mit der Kreuz
scheibe gleichzeitig die Puncte B', N', M', C', l>'. L'.
11', E', IV, I', F' auf, wo die von den Ecken der Figur