Full text: Der Holzbau (8. Band)

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dübelt die Sehwelle mit der Sockelabdeckung (Fig. 28 links). Bei Innenwänden 
schneidet man, um den Làngenverband nicht zu unterbrechen, die Schwelle der 
Fachwerkswand unter den Thüren nur so weit heraus, als eben notwendig ist 
(Fig. 15 und 28). 
  
Fz J- 2% 
  
  
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Die Riegel. Die Wandstiele werden gegen Durchbiegen geschützt durch 
die Verriegelung. Die Anzahl der einzuhängenden Riegel richtet sich nach der 
Höhe der Wand. Gewöhnlich rechnet man die Abstände zwischen zwei Riegeln 
gleich etwa 1 m. Es ist aber hierbei auf die Ausmauerung besondere Rücksicht 
zu nehmen, ganz besonders, wenn sie sichtbar gefugt sein soll. Es muss dann 
die Höhe der Fache in dem Schichtenmass der Backsteine aufgehen. Auf 1 m 
rechnet man 13 Sehichten und auf eine Backsteinschicht plus Fuge 7,7 em. Ge- 
wóhnlieh nimmt man für eine Wandhóhe von 2,50 m Höhe eine einmalige 
Verriegelung an, für 3,50 m Höhe eine zweimalige und für 4,25 m Hóhe eine 
dreimalige (Fig. 15). 
  
  
  
  
  
  
  
  
  
Die Stärke der Riegelhölzer wird gleich derjenigen der Stiele bemessen. 
Sie werden durch einen kurzen Zapfen mit den Stielen verbunden. Sind die 
Stiele also sehr schwach, so ist es nicht ratsam, zwei Riegel von zwei Seiten 
in derselben Höhe eingreifen zu lassen, weil dann zwischen den beiden Zapfen- 
löchern gar kein oder zu wenig Holz stehen bleiben würde. Man müsste in 
diesem Falle die Riegel der Höhe nach versetzen, was bei einfachen Gebäuden 
auch ohne Nachteil geschieht. Ein Verbohren der Riegelzapfen und Vernageln 
mit einem Holznagel hat mithin gar keinen Zweck, da hierzu der Zapfen etwa 
8 bis 10 em lang sein müsste. Bei Stielen von, 12 bis 13 cm Stärke, wie sie 
den billigsten Ausführungen zu Grunde gelegt werden, ist das Verbohren mithin 
unausführbar. Es gehóren dazu Stiele von 21 und mehr cm Stärke, so dass 
zwischen den verbohrten Zapfen noch 3 cm Holz stehen bleiben kónnen (Fig. 26). 
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