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>. Die sogenannte altchristliche Kunst
im weströmischen Reiche, Fortführung der überlieferten Formen der
Antike, teilweise unter Benutzung der Baureste der Antike , Alt-
Shristliche Kunst von etwa 350 bis etwa 750.
Als erste Stätten der Zuflucht und des Gottesdienstes dienten
in Rom die Katakomben, unterirdische Gänge mit Grabkammern und
zrabkapellen, teilweise geschmückt durch symbolische Wandrmale-
reien,.
Baukunst:
Am wichtigsten die Basilika (grichisch basilike, eigentlich Königs-
nalle = sto8s basilike, von basilikos = königlich, ursprünglich im alten
Athen die öffentliche Gerichtshalle, in Rom eine Börsenhalle für Handel
und Rechtspflege), Sie schliesst sich in Gestaltung und Benennung &n die
rechteckige Gerichts-, Markt- und Börsenhalle Alt-Roms an, die an der
hinteren Schmalseite eine Nische als Richterplatz hatte. Die christliche
Basilika ist ein mehrschiffiges Langhaus, Dieses umfasst ein hohes Mittel
schiff unter Satteldach mit oberem Seitenlicht und zwei oder vier nie-
ürige Seitenschiffe unter Pultdächern. Getrennt sind die Schiffe von
ainander durch je eine Reihe von Säulen, die zuerst Bauwerken der Antike
antnommen und auf gleiche Grösse gebracht, später aber neu geschaffen
wurden. Der Dachstuhl bleibt von innen sichtbar, Die hintere Schmalseite
öffnet sich als Triumpfbogen zu einer halbrunden mit Halbkuppel Über-
deckten Nische, der Apsis (= Anhängsel zu grichisch haptein = anhän-
gen); in oder vor der Apsis steht der Altar, oft als Tisch unter einem
Baldachin. Unter dem Altar befindet sich bisweilen eine Gruft "Confes-
8io " für die Gebeine des Kirchenpatrons. Das Kapitell der Säulen,
scharf zusammengefasst als wirklicher Konstruktionsteil, hat in Betonung
Aieser konstruktiven Eigenschaft einen Kämpfer über sich zur Aufnahme
der Last,
In der vorderen Schmalseite der Basilika befindet sich die Ein-
gangstür, später bei dieser eine schmale innere Vorhalle "Narthex"
(wörtlich = schmale Salbenbüchse) für diejenigen Gläubigen, die zur Auf-
nahme ins Christentum vorbereitet wurden. Für die Büsser diente ein
Äusserer Vorhof "Atrium" oder "Paradius",
Das Äussere der Basilika wird gegliedert durch senkrechte, flach
vortretende Mauerstreifen, Lisenen, die durch Rundbogen verbunden sind.
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uch