Zur ivealistisc<en Grundansicht. 15
richt den Außenwelt und kann daher ihre Realität nicht verbürgen:
jend denn da würde, nach Lo>e's Methode, das Kaufsalitätsgeset
ber aus der Erfahrung, und die Realität der Erfahrung aus dem
ing Kausalitätsgesez bewiesen. Ist es hingegen, wie Kant uns rich-
upt, tiger belehrt hat, a priori gegeben; so ist es subjektiven Ur-
das sprungs, und dann ist klar, daß wir damit stets im Subjek-
tiven bleiben. Denn das einzige wirklih empirisch Gegebene,
Her bei der Anschauung, ist der Eintritt einer Empfindung im Sinnes-
Der organ: die Vorausfezung, daß diese, auch nur überhaupt, eine
ges Ursache haben müsse, beruht auf einem in der Form unsers
IM Erkennens, d. h. in den Funktionen unsers Gehirns, wurzelnden
elt, Geset, dessen Ursprung daher eben so subjektiv ist, wie jene
Sinnesempfindung selbst. Die in Folge dieses Gesees zu der
Im: gegebenen Empfindung vorausgesebte Ursache stellt si alsbald
NEE in der Anschauung dar als Objekt, welches Raum und Zeit zur
iE Form seines Erscheinens hat. Aber auch diese Formen selbst
wir sind wieder ganz subjektiven Ursprungs: denn sie sind die Art
pfe. und Weise unsers Anschauungsvermögens. Jener Uebergang
NOL von der Sinnesempfindung zu ihrer Ursache, der, wie ich wieder-
chen holentlich dargethan habe, aller Sinnesanshauung zum Grunde
Re liegt, ist zwar hinreichend, uns die empirische Gegenwart, in
Han Raum und Zeit, eines empirischen Objekts anzuzeigen, also völlig
OE genügend für das praktische Leben; aber er reicht keineswegs
en, hin, uns Aufshluß zu geben über das Daseyn und Wesen an
iegt sich der auf solche Weise für uns entstehenden Erscheinungen, oder
Die vielmehr ihres intelligibeln Substrats. Daß also auf Anlaß ge-
ten, wisser, in meinen Sinnesorganen eintretender Empfindungen, in
M - meinem Kopfe eine Anschauung von räumlich ausgedehnten,
jen- zeitlim beharrenden, und ursächlih wirkenden Dingen entsteht,
berechtigt mich durchaus nicht zu der Annahme, daß auch an sich
| selbst, d. h. unabhängig von meinem Kopfe und außer demselben
07 dergleichen Dinge mit solchen ihnen schlechthin angehörigen Eigen-
28), schaften existixen. =- Dies ist das richtige Ergebniß der Kanti-
Ea schen Philosophie. Dasselbe knüpft sich an ein früheres, eben so
icher richtiges, aber sehr viel leichter faßliches Resultat Lo>e's. -Wenn
ihn nämli< auch, wie Lo>e's Lehre es zuläßt, zu den Sinnes-
es n empfindungen äußere Dinge als ihre Ursachen schlechthin angenom-
en men werden; so kann doch zwischen der Empfindung, in wel-
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