Full text: Materialistisch-hypothetische Sätze und Erklärung des Wesens und der Kraftäusserungen des elektrischen Fluidums (1. Band)

  
  
104 $. 21. (Die Gravitation der Weltkörper.) 
ihr ungleichartig elektrische Fluida in geschiedenem 
Zustande befinden, und sobald man, wie es ja wahrschein- 
lich ist, annimmt, dass alle diese kugeligen oder nahezu 
kugeligen und im Weltraume zerstreuten Gebilde diesen 
in einer Weise ausfüllen, als ob seine endliche Grenze, 
sozusagen also seine äußere Oberfläche wieder eine der 
Kugel- oder Linsenform wenigstens ähnliche wäre, so 
ergibt es sich von selbst, dass in allen diesen Welt- 
körpern durch das Aufeinanderwirken ihrer gegenseitigen, 
elektrischen Kräfte die Lagerung ihrer negativ-elek- 
trischen Kraftangriffspunkte im Sinne der in den $$. 17 
bis 19 gegebenen Ausführungen eine Änderung erleiden 
muss. 
$. 21. Betrachtet man, wie es ja nahe liegt, die 
gesammten Himmelskörper wie sie sind, als nichts anderes 
denn als größere oder kleinere, elektrisch erregte Mole- 
cule eines ungeheuren Körpers, des Universums, so kann 
sich diese Änderung eben auf keine andere Weise voll- 
ziehen. 
Anstatt einfacher Stoffmolecule gruppiert sich eine 
unendliche Anzahl in ihren Moleculen elektrisch erregter 
Weltkörper um einen Gravitationspunkt; es werden 
infolge der Gravitation die magnetischen Äquatorial- 
ebenen sämmtlicher Körper je nach der Größe derselben 
mehr oder weniger verschoben, wodurch auch die nega- 
tiven Kraftangriffspunkte in ihnen in eine größere Ent- 
fernung von den astronomischen Gleicherebenen gelangen 
als ihre positiven, und durch die hieraus resultierende 
Zerlegung eines jeden einzelnen Weltkörpers in unter 
sich ungleich stark elektrische Viertel und Hälften einer- 
seits, sowie anderseits durch das Bestreben eines jeden 
der an ihre Mittelpunkte festgebannten Weltkörper, die 
ihm benachbarten von sich abzudrängen, müssen schließ- 
    
  
  
  
  
   
    
  
   
   
    
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
   
   
	        
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