Object: Gründliche und vollständige, auf richtige Erfahrungen gestützte Anleitung, nicht allein alle Arten meerschaumener Pfeifenköpfe, als ächte und unächte Talg- und Wachsköpfe. ächte und unächte bunte Oelköpfe, braune kurländische Pfeifenköpfe, sogenannte gemelogte Köpfe u. a. m., sondern auch hölzerne, sowohl gemaserte Ulmer-, als wimmerige Göttinger Pfeifenköpfe fabrikmäßig zu verfertigen, zu beschlagen und ihnen durch gute Politur ein schönes, glänzendes und dauerhaftes Ansehn zu geben

  
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Holzkörper in Verbindung flehenden tropfbaren umd 
elaſtiſchen Flüſſigkeiten, und je ſtärker dabei der 
Märmeftöff wirket; um ſo geſhwinder verdunſten die 
wáäſſerigen Subſtanzen. Geſchieht hingegen das Vers 
tro>nen der Holzſäfte, entweder - in Folge des zu 
geringen Grades von Wärmeſtoff, oder in Folge des 
zurü>gehaltenen Eintritts der Luft, ſo langſam, 
daß dieſe wäſſerigen und fchleimartigen Theile in 
Gährung úübergehenz ſo erfolgt im Holzkörper ſelbſt 
eine Stodung, und die in die Gährung überges 
tretenen Säfte greifen früher oder fpäter, nach Bes 
finden der individuellen Umſtände, die feſten Theile 
des Holzes an und ziehen mithin ihr gänzliches Ver- 
‘derben nah ſi<. Für alle Fälle und für jede Art 
der Sto>ung und Gährung der Säfte, woraus \ich 
das Verderben des Holzes herleitet, iſt ein ſolcher 
Fünſtliher Wärmegrad, der die in der Holzſubz 
ſtanz verbreiteten wäſſerigen Flüſſigkeiten frühzeitig 
genug, weder mit zu vieler, no zu weniger 
Gewalt und in der gleihförmigften Temperatur 
verflüchtiget, dad befle Mittel. Wie aber ein fol 
cher Wärmegrad, ‚der die Austro>nung des Holzes 
mit dem beften Effekte bewirkt, beſchaffen ſeyn und 
unternommen werden muß, kommt weiter unten vor. 
Das mehr oder mindere Aufreißen, S prinz 
gen, Werfen und Schwinden des Holzes grün- 
det ſich theils auf die natürliche Beſchaffenheit deſ- 
ſelben, theils auch auf die Art und Weiſe der Aus- 
tro>nung, und dieſe erfolgt um fo fihneller, je ges 
ringer die naturliche Dichtigkeit des Holzes an fi) 
iſt und je ſtärker und anhaltender die äußere Wärme 
auf den Holzkörper hinwirkt. Werden nämlich die 
natürlichen Feuchtigkeiten, welche fich in der Holz: 
maffe verbreitet finden, mit fchneller Gewalt auöges 
trieben, fo entfteht zuerft in den jungen Holzanlas 
gen eine widernatürlihe Spannung; «5 ziehen fi) 
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