47"
Kranlaufbahnen. 187
die auf Grund der Stablängen und der angenommenen Querschnitte
berechneten Längenänderungen As der Stäbe zusammengestellt. Die
Elastizitätszahl wurde hierbei mit E =1 eingeführt.
| s F 8; ds
Stab Stablänge |Querschnitt) Spannkraft SıS
cm cm? t F-1
0, 150 180 | —0,84 | — 0,70
(0B 150 180 — 1,67 — 1,39
0; 150 180 — 2,08 — 1,73
O, 150 180 — 1,74 — 1,45
O, 150 180 — 1,15 — 0,96
U, 306 60 —- 1,35 —+ 6,88
U, 306 60 —+ 1,92 —+- 9,78
Ur 304 60 — 1,95 —- 9,88
U, 304 60 +1,50 —- 7,60
U, 304 60 —- 0,69 + 3,49
D, 182 45 —- 1,00 + 4,04
D, 182 45 — 0,60 — 2,43
D, 214 31. —+- 0,46 —- 2,66
D, 214 SU — 0,34 — 1,97
D, 248 45 + 0,29 —- 1,60
Ds 248 45 —+-0,25 —+- 1,38
D, 218 31 — 0,28 — 1,65
D; 218 31. —- 0,36 +2,13
5 193 45 — 0,43 — 1,84
Do 193 4558 —- 0,60 —+- 2,57
D;ı 170 45 — 0,78 — 2,94
Wir ermitteln nunmehr auf Grund der Längenänderung der
Stäbe mit Hilfe eines Williotschen Verschiebungsplanes die Form-
veränderung des Trägers. Plan Fig. 239. Zum Ausgangspunkt des
Planes wird hierbei zweckmäßig der mittlere Vertikalstab a — 8 ge-
wählt. Da die Linienzüge zum Nachteil der Übersichtlichkeit in-
einanderlaufen, trennt man zweckmäßig den Plan in eine Hälfte für
den linken und eine Hälfte für den rechten Trägerteil. Durch wage-
rechtes Herüberholen der Verschiebungen der Obergurtknoten unter
das Trägersystem findet man die gesuchte Biegungslinie des Trägers
bzw. des Trägerobergurtes. Fig. 240.
Bezeichnet n die Ordinate der Biegungslinie, gemessen unter
einer Last P auf dem Träger, und ö, die Senkung des Angriffspunktes a
von X, dann beträgt der fragliche Stützendruck