Full text: Gesammelte Erfahrungen über die Verarbeitung und die verschiedenen Anwendungen des Cementes

     
    
    
   
    
   
      
   
   
   
   
    
  
    
    
   
   
    
    
     
     
   
    
   
     
   
  
   
  
   
  
   
   
   
     
il zum Verſchließen 
indringt und zwar 
ührt iſ, ſeine Er 
*Mauerkelle ze. fo 
bis es vollſtändig 
irtung abzuwarten, 
einbro>en vermiſcht 
i den Moment, - in 
rſenken dex Beton- 
erſelben niht mehr 
dabei ſeyn, indem 
Zerſenken die Maſſe 
n erhärteten Maſſe 
alle reines Cement 
h zugleich Bbemer- 
numgänglich nöthig 
Zufag von 50 — 
uch kein Nachtheil 
bar langſamer 
Senfkkaſten, könnte 
Sand in Der noch 
» das obenliegende 
3 ift da von Vor- 
törpern mit ſeinen 
x mit den Fkleinern 
ſtändige Waſſerdich 
wird. 
Fugen zwiſchen 
Sewölben, Die von 
Slattforınen benußt 
en Berfahrungsarten 
ſen dieſe beſonderen, 
_ bleiben; es fönnen 
: auf Darſtellung der 
e ſtehenden Cementes 
3 
werden ſollen, überhaupt alle Fälle, wo das Cement feſt eingefchlo) 
ien fich befindet, indem vann keine Niſſe entſtehen können *). 
. 
Anwendung des Cementes mit Sand 2e. vermis cht. 
1) Fſolirung der Gebäude gegen Erdfeuchtigkeit. 
Um die nachtheiligen Folgen, welche das Aufſteigen der Erd 
feuchtigkeit in den Wänden maſſiver und hölzerner Gebäuve E ſich 
zieht, zu begegnen, wurde an mehreren neuen Gebäuden hierſelbſt 
folgendes Verfahren mit Nußen angewendet. 
Nachdem die Fundamentmauern bis zur Höhe des So>els, von 
wo das Mauern mit gebrannten LARE beginnen ſollte, aufge- 
führt waren, wurde die Mauer von jedem Staube dur< Abkehren 
vollſtändig gereinigt, dieſelbe einen Tag lang fortwährend mit Waſſer 
begoſſen und auf dieſe Art die obere Schicht der ſchr tro>nen, weißen 
Sandſteine mit Waſſer vollſtändig geſättigt; alsdann wurden unter 
ſtetem Aufgießen von Waſſer alle Mauern mit einer ſz‘ Farken 
Mörtelſchicht, die aus 1 Theil Cement und "2 Theil Sand beſt eſtand, 
überde>t und zwar wurde dieſe Arbeit dergeſtalt ſtellenweiſe vorge- 
nommen, daß auf die noch weiche aufgetragene Mörtelſchicht ſofort 
die erſte Lage mit gebrannten Lehmſteinen aufgemauert wurde; dieſe 
hatten vorhex in großen mit Waſſer gefüllten Fäſſern ſo lange gele- 
gen, bis keine Luftblaſen mehr aus demſelben entwic hen; 
ein Beweis, daß ſi< ihre Poren mit Waſſer gefüllt 
hatten. Die Fugen der erſten Schicht wurden ſodann ebenfalls mit 
Cementmörtel, der jedo<h der Sparſamkeit wegen aus 1 Theil Ges 
ment und 1 Theil Sand beftand, ausgeftrihen und verglichen, auf 
dieſe Weiſe wurde nah und nach das ganze Socelmauerwerk über 
goſſen und resp. übermauert, hierüber aber mit Lehmmörtel fort- 
gearbeitet, 
*) Es findet ein ſolches feſtes Einſchließen des Cementes auh dann ſtatt, 
wenn daſſelbe als Mörtel mit Sand 2c. gebraucht wird, indem dann das 
reine Cement die kleinen Zwiſchenräume zwiſchen den Sandtheilchen aus- 
füllt, und wegen ſeiner geringen Maſſe und der vielen Anhaltepunkte an 
feſte Körper nicht reißen kann; es wird alſo durch den Zufaß nichts 
weiter erzielt, als ein mechanisch feſtes Binden jedes einzelnen Cement 
théiljené; das fich jedoch ganz wie reines Cement verhält rnd waſſer 
dicht wird.
	        
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