Metadata: Der praktische Mühlenbauer und Zeugarbeiter ([Hauptband])

  
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Siebentes: Kapitel. 
Vorbereitung zum Räderbau. 
$: 294. 
Von den Radſtühlen. 
Zur Verfertigung der Kränze für die Waſſerrä- 
der, Stirn - und Kammräder, nebſt den Drehlingen, 
und_.dem Eintheilen und. Einfegen ‘der Kämme iſt 
eine ‚Zurüftung. erforderlich , welche der Napftupl 
genannt wird. Man nimmt, dazu 4 Balken abed, 
Sig. 161, weldhe 12 — 18 Zoll länger feyn müſſen, 
als der Durchmeſſer des größten, darauf zu verfertiz 
genden Rades. Die Stärke derſelben kann 6—8 
Zoll ſeyn. Hierbei wird vorausgeſeßt, daß man 
einen ſolchen Radftuhl ſtehend, d. h. für den fort- 
währenden Gebrauch, erbauen will. Hat man nur 
zum .Zwe>, einen ſolchen für ein oder das andere 
Rad zu bauen, fo braucht er natürlich nur etwas 
größer, als der Durchmeſſer deſſelben, und kann auch, 
bei fleineren Rädern, ſhwächer im Holze ſeyn. 
In der Mitte dieſer über einander geſchnittenen 
Balken wird ein Riegel kf, welher 5—6 Zoll ſtark 
ſeyn muß, mit Schwalbenſchwanz - Zapfen gut einge- 
paßt. Genau im Centrum dieſes Riegels wird ein 
Loch gebohrt, in welches ein anderes, rundgedrehtes 
  
  
   
   
     
   
  
   
    
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