nd zwar
nesium-,
Calcium-
314).
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Alkohol
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ackloses,
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iger in
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pletin,
| Aether,
Glycoside. 473
Gratioleretin, C,,H,,O,?, ist amorph, unlóslich in Wasser, leicht lôslich in Weingeist
und Aether.
Gratiosolin, C,,H4,0,,? (s. Gratiolin) (323, 324). Rothe, zu einem gelben
Pulver zerreibliche Masse, bei 195? schmelzend, leicht lóslich in Wasser und
Alkohol, sehr schwer in Aether. Scheidet sich beim Verdunsten der wüssrigen
Lósung als ein allmáhlich erstarrendes Oel ab. Es wird durch verdünnte Sáuren
oder Alkalien, auch Bleioxyd, schon in mássiger Wárme in Zucker und Gratio-
soletin, C,,H4,0,,, gespalten. Letzteres spaltet bei längerem Kochen mit
verdünnten Säuren nochmals Zucker ab und liefert ein harziges Gemenge von
Gratiosoleretin, C,,H,4,0,, und Hydrogratiosoleretin, C,,H;,0,, ().
Guajacol-Glycosid, CH4,:O'C,H,O'C,H,,0, (124). Künstlich aus Aceto-
chlorhydrose und Guajacol gewonnen. Es krystallisirt aus Wasser in feinen,
weissen, zu kugeligen Aggregaten vereinigten Nadeln, die bei 156:5—157^
schmelzen.
Hedera-Glycosid, C;,H;,0;; (327). Von HARTsEN (326) in den Blättern
des Epheus (Hedera helix L.) aufgefundenes, von VERNET (327) näher unter-
suchtes Glycosid.
Darstellung. Die zerstampften und mit Wasser erschópften Epheublátter werden mit
Alkohol ausgezogen. Der Auszug wird verdampft, der Rückstand zuerst mit kaltem Benzin,
dann mit siedendem Aceton extrahirt. Letzteres nimmt das Glycosid auf, welches nach dem
Einengen beim Erkalten herauskrystallisirt und durch Umkrystallisiren aus Weingeist ge-
reinigt wird.
Farblose, seideglànzende Nadeln von schwach süssem Geschmack und
neutraler Reaction, bei 233? schmelzend, unlóslich in Wasser, Chloroform, Ligroin,
wenig lóslich in kaltem Aceton, Benzol, Aether, leichter in heissem Alkohol und
heissen, wässrigen Alkalien. Linksdrehend. Für die alkoholische Lösung ist
(a)p = — 47:5°. Das Glycosid reducirt nicht die alkalische Kupferlésung. Beim
Erhitzen mit vierprocentiger Schwefelsiure im Wasserbad liefert es einen krystalli-
sirbaren, reducirenden, nicht gihrungsfihigen Zucker, fiir dessen frisch bereitete
wässrige Lösung (a)p = 4- 98:58 gefunden wurde, und ein krystallisirbares
Spaltungsprodukt.
Dieses Spaltungsprodukt, C,H, Og, bildet feine, bei 278— 280° schmelzende Nadeln,
in Alkohol etwas weniger löslich, als das Glycosid, unlöslich in Alkalien. Rechtsdrehend
(@)D = + 426°.
Helicin, s. unter Salicin.
Helleborein, C4,H,,O0,; (328). Neben einem zweiten Glycosid, dem Helle-
borin, in der Wurzel und den Wurzelblättern von Helleborus viridis, H. niger
und Z. feefidus L. vorkommend, und zwar am reichlichsten in ZZ. 2Zger, während
diese Species und ZA. foetidus vom Helleborin nur Spuren enthalten.
Darstellung. Der wüssrige Auszug der Wurzel oder die Mutterlauge von der Darstellung
des Helleborins (s. d.) wird mit nicht überschüssigem Bleiessig, dann das durch Glaubersalz ent-
bleite und stark concentrirte Filtrat durch Gerbsáure ausgefüllt, der Niederschlag mit Weingeist
und Bleiglitte angeriihrt, zur Trockne verdampft und mit Weingeist ausgekocht. Aus der weit
eingeengten weingeistigen Flüssigkeit fällt Aether das Helleborein, welches durch Wiederholung
dieser Fällung zu reinigen ist.
Es krystallisirt aus sehr concentrirter, weingeistiger Lösung in durchsichtigen,
fast farblosen, aus feinen Nadeln bestehenden Warzen. Beim Verdunsten seiner
wässrigen Lösung bleibt es als gelbliche, gummiartige Masse zurück, deren Pulver
stark zum Niesen reizt. Es ist geruchlos, schmeckt süsslich, reagirt kaum merk-
lich sauer, ist hygroskopisch, sehr leicht löslich in Wasser, schwieriger in Wein.