darftellen und außerdem im Brandfalle auch von der Feuerwehr
benüßt werden können.
Zur erſten Gruppe gehören : Alle Arten von Feuerwehr-
leitern wie Ste>leitern, Hakenleitern, tragbare Schiebleitern, die
fahrbaren mechaniſchen Leitern und Drehleitern, ferner das Sprung-
tuch, der Rettungsſchlauch, das Rutſchtuch, die Rettungsleine und
verſchiedenen Rettungsapparate, ſowie die Rauchſhuß- und Atmungs-
apparate.
Bezüglich ihrer Anwendungsweiſe laſſen ſich die vorgenannten
Rettungsgeräte der Feuerwehr einteilen in Geräte, welche ohne Zu-
hilfenahme von Leitern zur Anwendung gelangen und in Geräte,
welche in der Regel in Verbindung mit Leitern angewendet
werden.
Zur erſteren zählen das Sprungtuh und die Rauchſchuß-
und Atmungsapparate; zur letzteren alle übrigen Rettungsgeräte.
Welche von den angeführten Rettungsgeräten für eine Feuer-
wehr am zwe>mäßigſten ſind, hängt von der örtlihen Bauweiſe
ab und ift hierauf bei Beſchaffung von ſolchen in erſter Linie
Bedacht zu nehmen.
Die Geräte müſſen bezügli<h Anwendung und Handhabung
von der größtmöglichſten Einfachheit ſein, um mit denſelben raſch
und in jeder Situation operieren zu können, dabei aus beſtem
Material und in ſolideſter Weiſe hergeſtellt ſein.
Von größter Wichtigkeit iſt jelbftverftändlich, daß die Feuer-
wehr an den Geräten denen Menſchenleben anvertraut werden
jollen, entjprechend ausgebildet ift, damit nicht im Ernſtfalle
durch ungefchictte Bedienung die Nettungsarbeit verzögert wird,
oder gar womöglich für Bedrohte und Retter Gefahren entſtehen.
Die Rettungsgeräte müſſen daher in jeder Situation und
auh im Dunklen bedient werden können.
Ferner ift für ſachgemäße Jnſtandhaltung und Aufbewahrung
der Nettungsgeräte Sorge zu tragen und dieſelben regelmäßigen
Prüfungen auf die Gebrauchsfähigkeit zu unterziehen.
Auf die Behandlungsweiſe wird bei den nun folgenden
Einzelbeſchreibungen der Rettungsgeräte näher eingegangen werden.
2. Die Feuerleitern.
Die Gteiggeräte find vorweg die wichtigſten Mittel zur
Menſchenrettung in Brandfällen, denn fie geftatten der Feuerwehr
auch dann zu den Bedrohten vorzudringen, wenn die Treppen