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Es ist auch ferner zu bemerken, daß, wo keines der
vorgenannten Mittel hilft, man dann zu den erlaubten
Exorzismen greifen muß, über die weiter unten sich Klar-
heit ergeben wird. Wenn auch diese zur Verscheuchung
der Nichtswürdigkeit des Dämons nicht genügen, dann ist
in der Tat eine solche Beunruhigung seitens des Dämons
eine den Sünden genügetuende Strafe, falls sie, wie es
sich gehört, in Liebe ertragen wird, gerade so wie an-
dere derartige Übel, die uns so drücken, daß sie uns
treiben, zu Gott zu gehen.
Aber es ist auch zu bedenken, daß bisweilen manche
Frauen in Wahrheit nicht vom Incubus beunruhigt werden,
sondern nur glauben, sie würden so beunruhigt, und zwar
geschieht dies vorzüglich den Frauen und nicht den
Männern, da sie auch sonst furchtsam und für die Vor-
stellung wundersamer Bilder empfänglich sind. Daher
sagt auch der oft zitierte Guilelmus: „Vieles von
phantastischen Erscheinungen geschieht infolge der
Melancholie bei vielen, und am meisten bei den Frauen,
wie es sich bei Visionen und Enthüllungen zeigt. Der
Grund dabei ist, wie die Ärzte wissen, die Natur der
weiblichen Seelen selbst, darum daß sie weit leichter und
feiner Eindrücken zugänglich sind als die männlichen
Seelen". Ebendort fügt er hinzu: „Ich weiß, daß ich eine
Frau gesehen habe, welche glaubte, vom Teufel von
innen erkannt zu werden, und sagte, sie fühle derartiges
Unglaubliches“.
Auch scheinen ihm die Frauen niemals von den Incubi
schwanger zu werden; ihre Bäuche schwellen gewaltig
an, und wenn die Zeit der Niederkunft herangekommen
ist, schwellen sie unter bloßer Ausstoßung vieler Windig-
keit ab. Denn mit Ameiseneiern, im Getränk genommen,
erzeugt man unglaubliche Windigkeit und Tumult im
Bauche des Menschen; ähnlich geschieht durch die Körner